Am ersten Septembersonntag feiern die Homberger traditionell ihr Dorffest. Dazu gehören Zeltgottesdienst, Festbetrieb und ein Vergnügungspark der besonderen Art. Das Festzelt hinter dem Dorfgemeinschaftshaus ist aufgebaut. Es wird durch das Kinderferienprogramm der Gemeinde bereits genutzt.

Das eine Herz des Festes schlägt im Zelt, das zweite ist der Vergnügungspark. Hier blinkt und glitzert es zwar nicht und auch keine laute Musik oder Marktschreier sind zu hören, trotzdem kommt keine Langeweile auf. Nicht nur für Kinder ist im Vergnügungspark der besonderen Art viel geboten. Er sorgt für Kurzweil auch beim Kind in den Erwachsenen. "Genießen sie unseren Vergnügungspark Marke Eigenbau mit Spielen, Fahren, Klettern und Basteln zu familienfreundlichen Preisen", lädt Sandra Domogalla, die Präsidentin der Blätzlezunft, ein.

Der Homberger Vernügungspark steckt voller Herausforderungen der Geschicklichkeit. Da sind fröhliche Stunden schon beinahe garantiert.
Der Homberger Vernügungspark steckt voller Herausforderungen der Geschicklichkeit. Da sind fröhliche Stunden schon beinahe garantiert. | Bild: Susanne Schön

Es gibt allerlei Spiele, bei denen Geschicklichkeit gefragt ist und man kleine Preise gewinnen kann. Bei den Fahrten mit dem Obst­bähnle kann man sich richtig durchrütteln lassen oder bei der Fahrt im Feuerwehrauto als Held fühlen. Strahlende Augen gibt es sicher auch wieder beim Kinderschminken und Basteln. Beim Schießen mit Pfeil und Bogen dürfen sich auch die Erwachsenen gerne messen. Besondere Höhepunkte warten am Ende der Kletterwand der Stadtjugendpflege Stockach auf die Gipfelstürmer. Oder am Ende der Strohballenrutsche.

Helmut Kostmann ist eine feste Größe beim Bogenschießen. Geduldig gibt er Tipps, damit sich Erfolgserlebnisse einstellen.
Helmut Kostmann ist eine feste Größe beim Bogenschießen. Geduldig gibt er Tipps, damit sich Erfolgserlebnisse einstellen. | Bild: Sandra Domogalla

Gemeinschaft steht im Mittelpunkt des Dorffests. Zum einen jene zwischen den Hombergern und ihren Vereinen, deren Mitglieder das Zelt aufbauen, ein Programm zusammenstellen und für das Wohl ihrer Gäste sorgen. Das Gemeinschaftsgefühl stellt sich ebenso schnell bei den Besuchern ein. Keiner bleibt lange alleine und es gibt viel zu entdecken und genießen. Egal, ob man neue Freunde findet oder alte Freundschaften vertieft. Etwas Besonderes ist der stimmungsvolle Zeltgottesdienst, der das Fest am Sonntag, 2. September, um 10 Uhr eröffnet. Die Dorfjugend probt bereits fleißig an der Gestaltung des Gottesdienstes. Überhaupt engagieren sich die jungen Homberger ebenfalls für das Dorffest, somit ist der Bestand der lebendigen Dorfgemeinschaft auch in Zukunft gesichert.

Das weitere Programm des Sonntags wird von befreundeten Musikvereinen und der Dance Group Homberg im Festzelt gestaltet. Weiter geht es am Montag, 3. September, um 16 Uhr. Beim Feierabendhock treffen sich nicht nur Chefs und Arbeitnehmer. Für musikalische Unterhaltung sorgen das Jugendblasorchester Wiseli sowie der Musikverein Eigeltingen.