Eigeltingen-Honstetten – Große Ereignisse wie das am Wochenende 6. bis 8. September stattfindende Herbstfest in Honstetten werfen ihre Schatten voraus. Die Vorbereitungen laufen bereits seit Monaten, erzählen die Helfer. Auch wenn man beim 48. Herbstfest des Musikvereins wirklich schon große Erfahrung und Routine besitzt, so gibt es in jedem Jahr immer wieder irgendwelche Überraschungen.

Bereits beim Zeltaufbau ist es in jedem Jahr eine Überraschung wie das Wetter wohl sein mag, oder wie die Zeltplanen und Kisten mit Schrauben und anderen Dingen von dem vergangenen Fest wieder eingeräumt wurden. Dann versammeln sich eine große Anzahl der 60 aktiven Musiker beim Zeltplatz am Dorfrand, um gemeinsam und mit vielen dem Verein in großer Treue verbundenen Helfern anzupacken.

Stück für Stück ans Werk

Diesmal konnte bei wunderbarem Wetter Stück für Stück mit dem Innenausbau begonnen werden. In Honstetten sind dies nicht nur der Thekenbereich, die Bar und die Bühne – auch die Kaffeelaube wird eigens mit Fenstern und einem großen Eingangsbereich als separates Zeltcafé aufgebaut.

Die Chill-Ecke rund um die Weinlaube, die von den Besuchern gerade an den Abenden sehr gerne zum gemütlichen Plausch unter vier, sechs oder auch einmal acht Augen genutzt wird, wird ebenfalls erhöht als separater Höhepunkt aufgebaut.

Auch die Geburtstage der Mitarbeiter im Zelt werden gefeiert. Hier bekommt im Küchenteam Lara Schafhäutle (Mitte) Glückwünsche von Petra Schafhäutle, Linda Kähler, David König, Conny Kähler und Tina Thum (v.l.). Eben eine Festfamilie. Bild: Doris Eichkorn
Auch die Geburtstage der Mitarbeiter im Zelt werden gefeiert. Hier bekommt im Küchenteam Lara Schafhäutle (Mitte) Glückwünsche von Petra Schafhäutle, Linda Kähler, David König, Conny Kähler und Tina Thum (v.l.). Eben eine Festfamilie. Bild: Doris Eichkorn

Musikvereinsvorsitzender zeigt sich stolz

Es weiß zwar niemand, wie viele Meter Kabel verlegt wurden, aber eines ist klar: Bis die Technik in der Küche für den großen Ansturm auf die Leckereien einsetzt, ist alles fertig. Hierzu braucht es eine enorme Logistik.

Stefan Wolpert, der seit der jüngsten Hauptversammlung des Musikvereins Honstetten im Februar diesen Jahres selbigem als erster Vorsitzender vorsteht, ist stolz auf die Leistung der vergangenen Generation. Diese hat es einst geschafft, das gesamte Dorf weit über die Mitglieder des Musikvereins hinaus für dieses Herbstfest zu mobilisieren. Und er ist stolz auf seine Honstetter im Jahr 2019.

Manfred Pfanner, Gerhard Peter und Gerhard Müllerleile wachten im vergangenen Jahr über den Eintrittsberich bei der Partynacht. Auch in diesem Jahr erwarten sie die Besucher wieder mit guter Stimmung. Bild: Doris Eichkorn
Manfred Pfanner, Gerhard Peter und Gerhard Müllerleile wachten im vergangenen Jahr über den Eintrittsberich bei der Partynacht. Auch in diesem Jahr erwarten sie die Besucher wieder mit guter Stimmung. Bild: Doris Eichkorn

„Es ist wahnsinnig toll, dass ganz Honstetten zu uns und unserem Fest steht“, sagt Wolpert. Wie in jedem anderen Dorf beginnt man auch in Honstetten als Kind damit, sich beim Spülen der Gläser zu betätigen, bevor man dann später an eine der anderen Stationen eingeteilt wird, etwa bei der Ausgabe oder in der Küche. Auch er selbst begann so schon vor vielen Jahren dieser ganz besonderen Festfamilien, sagt er nicht ohne Stolz. Und auch bei den beliebten Speisen und Getränken gilt: Ganz egal, ob Kuchenbäckerin oder Metzger – in Honstetten sind alle Helfer wichtig für einen guten Festverlauf.