Traditionell blicken der Bürgermeister sowie je ein Vertreter von Ortschafts- und Gemeinderäten in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres in Eigeltingen auf das Jahr zurück. Natürlich durfte der Breitbandausbau nicht fehlen. Bürgermeister Alois Fritschi fasste den holprigen Werdegang so zusammen: „Ich bin froh, dass ich nicht schon am Anfang wusste, was alles auf uns zukommt. Das Netz ist nun an die NetCom übergeben.“ Auch Ortsvorsteher Hans-Jürgen Bold freute sich auf das erste Lichtwellensignal, das er spätestens Mitte nächsten Jahres auf dem Weg sieht: „Wären nicht die Schwierigkeiten mit Eckartsbrunn, Glashütte und Guggenhausen, würden wir uns tatsächlich auf der Zielgeraden befinden.“ 

„Das Jahr begann mit einem sehr schönen Neujahrsempfang“, blickte Eigeltingens Bürgermeister Alois Fritschi zurück und lobte auch das Dorffest. Anerkennung gab es auch für die Schulleitung mit Michael Wernersbach und Andreas Rossatti. Er dankte seinen kommunalen Mitarbeitern, insbesondere in Rathaus und Bauhof, für ihre Arbeit. Diesem Dank schlossen sich Hans-Jürgen Bold und Katja Hertell an. Der Ortsvorsteher dankte für die harmonische Zusammenarbeit und lobte ebenso wie die Bürgermeister-Stellvertreterin die Idee zur Klausurtagung. „Lieber alle zwei bis drei Jahre und nicht wieder zehn Jahre warten“, bat Hans-Jürgen Bold. „Es war eine sehr gute Sache. Neue Ideen kamen auf den Tisch. Wir gaben der Gemeindeentwicklung eine grobe Richtung und der Zusammenhalt wurde gestärkt“, fügte Katja Hertell an.

Aufforderung zu sachlichen Diskussionen

Die beiden erwähnten auch den neuen Gemeinderat, der sich nach der Kommunalwahl zusammenfinden musste. Sie baten um sachliche Diskussionen, die so enden sollten, dass man sich danach noch gut verstehe. Katja Hertell hob die Arbeit der Verwaltung nochmals hervor und erklärte hinsichtlich des Bürgermeisters: „Alois Fritschi arbeitet viel im Verborgenen, sodass viele seinen Arbeitseinsatz nicht sehen. Er bereitet seine Visionen für Eigeltingen im Stillen vor“, sagte sie weiter.

Die wesentlichen Aufgaben für die Zukunft

Zu diesen Visionen gehören der Anbau am Kindergarten Löwenzahn, die Entwicklung von Baugebieten und die Feuerwehr. Hier steht konkret als finanzielle Herausforderung die Beschaffung von zwei Fahrzeugen an. „Wir haben gemeinsam schon viel abgearbeitet“, blickte der Bürgermeister zurück und fand trotzdem noch Altlasten. Dazu gehören für ihn der Bauhof, kaputte Wasser- und Abwasserkanäle sowie die Tudoburghalle. Hans-Jürgen Bold fügte noch den Hochwasserschutz an. Der Bauhof hat eines der ältesten Bauhofgebäude des Landkreises und steht immer wieder in den langfristigen Haushaltsplanungen.

„Eigeltingen stellt die richtigen Weichen“, war er sich sicher und freute sich auf das Lichtwellensignal im kommunalen Glasfasernetz, eine zweite Arztpraxis, eine Tankstelle sowie Betreutes Wohnen und Tagespflege für Senioren. Dabei arbeiten Verwaltung und Gemeinderat bei der Verwirklichung der Pläne eng zusammen.