Die Erweiterung der Biogasanlage in Eigeltingen-Hirschlanden ist auf kommunales Einvernehmen gestoßen. Betreiber Matthias Klopfer war in der jüngsten Gemeinderatssitzung anwesend und bestätigte, dass die Betriebsgröße bleibe. Es handle sich um eine Optimierung der Anlage, die 2004 genehmigt wurde.

Die Gasproduktion soll von 1,4 Millionen auf 1,7 Millionen Normkubikmeter erhöht werden. Erstellt wird ein Gärrestbehälter mit 3695 Kubikmeter. Dieser hat ein Tragluftdach. Zudem soll eine Umwallung eventuelles Auslaufen von Gärresten verhindern. Damit kann der Betrieb dann auch der Vorschrift nach neunmonatiger Lagerung nachkommen.

3,67 Millionen Kilowatt pro Jahr

Die Substratzusammensetzung soll sich ändern, da geplant ist, die Schweinehaltung aufzugeben. Zukünftig können jedes Jahr 3,67 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden.

Die durch das betriebene Blockheizkraftwerk entstehende Wärme stellt die Prozessenergie der Gärbehälter sicher, es werden mehrere Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude geheizt beziehungsweise Holztrocknung ermöglicht. Neben Strom und Wärme wird auch Dünger erzeugt, der sich durch eine höhere Nährstoffverfügbarkeit auszeichnet.