Der Entschluss wurde durchaus diskutiert. Denn um den Finanzierungsvertrag abzuzahlen, müssen Bauplätze verkauft werden. Doch diese, so vermutet nicht nur Gemeinderätin Katja Hertell, werden die letzten für lange Zeit sein. Also müsse sorgsam damit umgegangen werden. Zudem komme mit dem Verkauf von Bauplätzen auch ein Ausbau der Infrastruktur.

Der Vorteil die Erschließung über einen Finanzierungsvertrag abzuschließen liege vor allem darin, dass alle Kosten der Erschließung als Projekt zusammen abgerechnet werden und es keine Verquickung mit dem Rest des Gemeindehaushalts gibt. Damit machte die Gemeinde bereits beim Baugebiet Wiesengrund gute Erfahrungen.

Die stellvertretende Kämmerin Karin Lütte hob deutlich hervor: „Mit der Umstellung auf Dopik werden diese Kredite im Gemeindehaushalt auftauchen.“ Doch so wie Gemeinderat Ewald Halder sahen andere Räte kein Problem, da den Schulden ja ein Wert in Form von Bauplätzen entgegenstehe.

Die Planungen zum Baugebiet können dem Rat nach der Sommerpause vorgestellt werden, vermutete Hauptamtsleiter Walter Braun. Aktuell arbeite man an der Planung zur Versickerung beziehungsweise Ableitung von Oberflächenwasser.