Von Anfang an sei klar gewesen, so Bürgermeister Markus Möll, dass die Erneuerung des Fußballplatzes sowie die notwendige Infrastruktur von der Gemeinde finanziert werde, der Fußballclub jedoch Bauherr des Clubhauses sei. Doch auch hierfür hatte die Gemeinde schon im Oktober 2015 einen Zuschuss von 850 000 Euro zugesagt. Dazuge­kommen seien noch 50 000 Euro vom Sporttoto. Allerdings lag die Planung respektive die Kostenschätzung um rund 245 000 Euro höher als die vorhandenen Mittel. Der Fußballclub habe jedoch klar signalisiert, dass er diese Differenz nicht aufbringen könne.

Mit den von Architekt Joachim Weiss in der Gemeinderatssitzung erläuterten Einsparmöglichkeiten konnte die Finanzierungslücke auf rund 150 000 Euro reduziert werden. War man sich bei der ursprünglichen Bezuschussung (sie galt als Obergrenze) noch einig, gingen nun die Meinungen auseinander. Entgegen den von den Befürwortern der neuerlichen Bezuschussung vorgebrachten Gründen, wie die besondere Büsinger Situation, Engagement des FC in der Jugendarbeit und dass auch die anderen Dorfvereine von der Gemeinde unterstützt würden, herrschte auf der Gegenseite die Meinung, dass die abgemachte Obergrenze einzuhalten sei, die Gemeinde ja schon einen stattlichen Batzen in die Sanierung investiert habe und es, wie Beispiele zeigten, möglich sei, ein verbandskonformes Clubhaus unter einer Million Euro zu realisieren. Eine finanzielle Beteiligung am Clubhausbau könnte es wohl auch in Form von Arbeitseinsätzen, durch Veranstaltungen oder Sponsoren geben. Der Gemeinderat sprach sich mit sechs Ja- zu drei Nein-Stimmen dafür aus, dass es bei 850 000 Euro bleiben soll.