Gerade rechtzeitig zum ersten Heimspiel in der Saison konnte nun der neue Kunstrasen auf dem Büsinger Fußballplatz eröffnet werden. Zahlreiche Menschen befanden sich auf dem Gelände, um an der offiziellen Einweihung teilzunehmen. "Wir sind sehr zufrieden und hatten auch Glück mit dem Wetter", sagte Julian Strunk, Vizepräsident des FC Büsingen, erfreut. In den vergangenen Monaten mussten die Vereinsaktivitäten ausweichen. "Wir haben im Exil trainiert", erzählt er. Nun wurde der vom Verein lange gehegte Wunsch nach einem neuen Spielfeld umgesetzt. Besonders die Kosten hatten den Neubau lange verhindert. "Alleine kann das ein Dorfverein kaum machen. In den letzten Jahren ist es dann aber sehr schnell gegangen", sagt Strunk.

Nach Diskussionen beschlossen die Verantwortlichen einen Kunstrasenplatz zu bauen. "Die meisten Spieler haben lieber einen Rasenplatz. Aber auch aus Spielersicht haben wir lieber einen schönen Kunstrasen als einen natürlichen Acker, das ist ein neues Niveau", meint Strunk. Die Belastung des Rasens durch die verschiedenen Mannschaften des Vereins ist hoch und der Platz deshalb in der Vergangenheit nicht bekannt für einen tadellosen Rasen. Von Spielern habe er schon Gutes über den neuen Kunstrasenplatz gehört, sagt der Vizepräsident des FC: "Nach den ersten Trainingsmöglichkeiten gab es viele positive Rückmeldungen."

Begeistert zeigte sich auch Büsingens Bürgermeister Markus Möll. "Der Platz ist super, das macht viel Spaß", kommentierte er den Rasen bei der Eröffnung. Er hatte einen eigenen Eindruck bekommen: Bei einer Partie zwischen Mannschaften aus ehemaligen Spielern, Senioren, Gemeinderäten und Bürgern umliegender Orte hatte der Bürgermeister als einer der ersten auf dem neuen Platz gespielt. Für ihn ist dieser eine lohnende Investition in die Gemeinde. Die Freude über die neuen Möglichkeiten trübte nur der Ausgang des ersten Spiels, die erste Mannschaft des FC Büsingen verlor gegen den FC Ellikon-Marthaler knapp mit 3:4.