Bei der Erschließung Neubaugebiet Dorfmitte kann nun die Scheune an der Junkerstraße 66 abgebrochen werden. Wenn es wirtschaftlich möglich ist, soll das Gewölbe unter dem Gebäude bestehen bleiben. Die Abbrucharbeiten wurden für rund 70 000 Euro an die Firma Frei aus Thayngen vergeben. Aufgrund der guten Auftragslage im Baugewerbe haben lediglich zwei Firmen ein Angebot abgegeben. Die Firma Frei war rund 10 000 Euro günstiger als der zweite Bieter.

Die Abbrucharbeiten sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Das davorstehende Wohnhaus bleibt bestehen, da es unter Denkmalschutz steht. Der Gemeinderat beschloss auch, dass er bei den Abfallgebühren endgültig auf den Ausgleich der Unterdeckungen aus dem Jahr 2012 verzichten wird. Die Verluste ab 2013 werden in die Folgejahre vorgetragen. Da es bei der Wasserversorgung in den vergangenen zwei Jahren Unterdeckungen gab und mit weiteren Verlusten gerechnet wird, will der Gemeinderat die Gebühren zum Jahr 2018 anpassen.

Bei den Abwassergebühren gibt es hingegen keine Veränderungen. Da mit steigenden Kosten zu rechnen ist, werden die Überschüsse 2015 und 2016 in die Folgejahren übertragen. Bei den Friedhofsgebühren sieht der Gemeinderat ebenfalls von einer Anpassung ab und beim Kindergarten werden die jährlichen Anpassungen von fünf Prozent weiter beibehalten. Vor der Erstellung eines neuen Konzepts soll es in der Badi keine Anpassungen geben. "Es gibt genügend kostenlose Konkurrenz in der Region", bemerkte der Kämmerer Frank Riester. Das Flachdach des Kindergartens war ein Problem, das schon Markus Mölls Vorgänger Gunnar Lang beschäftigte.

Nachdem das Dach abgedichtet worden war, blieb das Wasserproblem bestehen. Da es sogar bei der Trockenphase hineinregnete, kristallisierte sich ein Problem mit Kondenswasser heraus. Nun soll ein Glasteil der Eingangstür ausgewechselt und ein Ventilator für eine kontrollierte Lüftung eingebaut werden. Die Kosten hierfür betragen rund 2200 Euro.