Die Bilanz fällt positiv aus: Die Oster-Feiertage am Seeufer waren ruhig. „Es war wenig los“, sagt Andreas Eppler vom Gemeindevollzugsdienst von Bodman-Ludwigshafen auf SÜDKURIER-Nachfrage. Im Vorfeld hatte es vielerorts verschiedene Befürchtungen über einen Besucheransturm gegeben, doch in Bodman und Ludwigshafen waren dann verhältnismäßig wenige Spaziergänger bei dem durchwachsenen Wetter unterwegs.

Während bei Kälte und Wind die Besucherzahlen niedrig blieben, sahen Andreas Eppler und seine Mitarbeiterin Heidi Huber bei den Parksündern das genaue Gegenteil. „Es waren im Vergleich zu Tagen mit schönem Wetter viel mehr Verwarnungen“, so Eppler.

Viele Besucher parkten ohne Parkscheine

Insgesamt waren am langen Wochenende vier Mitarbeiter des Gemeindevollzugsdienstes unterwegs, um die Parkplätze zu kontrollieren oder auf die Einhaltung der Corona-Verordnung zu achten. Mit den Parkschein-Kontrollen hatten aber offenbar zahlreiche Spaziergänger nicht gerechnet, wie Eppler erzählt: „Die Leute dachten, dass nicht kontrolliert wird.“

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Auch Mitarbeiterin Heidi Huber fand bei ihren Rundgängen viele Autos, die keine Parkscheine hatten. So verteilte sie zum Beispiel am Montagmittag am Zollhaus innerhalb weniger Minuten zwei Knöllchen. Tatsächlich hatte die Gemeindeverwaltung aber in der vergangenen Woche angekündigt, dass der Gemeindevollzugsdienst über Ostern sogar verstärkt im Einsatz sein werde. Die Polizei unterstützte am Sonntag bei den Corona-Kontrollen.

Zahlreiche Spaziergänger blieben nur kurz

Die Besucher waren hauptsächlich Kurzzeit-Spaziergänger. Es habe bei den parkenden Autos viel Wechsel gegeben und die Mehrzahl der Autos sei nur eine Stunde oder weniger dagestanden, sagt Eppler rückblickend. Die Parkplätze seien nicht so voll wie sonst gewesen, aber am Sonntag habe mit rund 900 Fahrzeugen in beiden Ortsteilen der meiste Betrieb geherrscht. Er habe am Wochenende den Eindruck gehabt, dass es den Leuten für längere Aufenthalte zu kalt gewesen sei.