Der Grund: Bei Vorgesprächen mit Vereinen war der FC Bodman-Ludwigshafen vergessen worden. Dessen Vorsitzender Jochen Brackmeyer machte seinem Unmut zu Beginn der Sitzung Luft. Der Verein sei nicht einverstanden.

Es entspann sich eine Debatte darüber, ob drei Stunden parken für die Dauer eines Fußballspiels ausreichen und ob es den Vereinen sogar zugute käme, wenn durch die Begrenzungen andere Parker ferngehalten werden. Das Abschrecken von Dauer- oder Fremdparkern ist das Ziel der geplanten Änderung. Es stand auch der Vorschlag im Raum, für die Vereinsmitglieder Parkkarten auszugeben, wenn etwas stattfindet, das länger dauert.

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Es stand schließlich im Raum, diesen Tagesordnungspunkt in den September zu vertagen, doch dies stieß unter anderem wegen langen Lieferfristen für Schilder oder einem Parkautomat auf Widerstand. „Wir müssen jetzt etwas machen, wenn die Leute da parken“, sagte Michael Koch (CDU).

Petra Haberstroh (Freie Wähler) erzählte, dass neulich eine auswärtige Mannschaft an der Straße habe parken müssen, weil der Parkplatz voll gewesen sei. Kämmerer Klaus Lindenmayer plädierte für die bisherige Regelung, bei der an Spieltagen bei Kontrollen ein Auge zugedrückt worden sei.

Esther Moll (Freie Wähler) warf die Idee auf, den Parkbereich hinten an der Halle für die Vereinsmitglieder zu reservieren. Das Problem: Dort stehen eigentlich immer Autos und es sei nie leer, um einen teil abzutrennen, so Bürgermeister Matthias Weckbach.

Schließlich ermächtigte der Rat auf Antrag von Alessandro Ribaudo (CDU) die Verwaltung, um gemeinsam mit den Vereinen eine Lösung zu finden.