Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED geht weiter: Der Gemeinderat hat jüngst einen weiteren Auftrag dazu vergeben. Ortsbaumeister Ralf Volber schilderte in der Sitzung, dass im Haushalt 70.000 Euro eingestellt seien, aber das Angebot lediglich 58.580 Euro betrage. Es sei daher die Frage, ob der Auftrag so vergeben werden oder das Geld im Haushalt mit weiteren Lampen voll ausgeschöpft werden solle.

Der Grund für den Austausch sein der Klimaschutz und langfristig weniger laufende Kosten. Volber wies auch darauf hin, dass die Zuschüsse für solche Maßnahmen künftig weniger werden würden. Für Förderungen müsse ein gewisses Mindestpotenzial nachgewiesen werden. Es gebe nicht mehr viele Lampen, weil die Gemeinde bereits auf einem sehr guten Weg sei.

Michael Koch (CDU) sprach sich für mehr Lampen aus: „Das macht Sinn, weil der Tausch eh geplant ist.“ Kurt Schmidt (SPD) schloss sich an.

Weitere Ideen für die Laternen

Sonja Hildebrandt (Freie Wähler) regte an, Solarlampen zu prüfen, um vielleicht direkt auf diese umzurüsten. Auch wenn es vielleicht nicht so gut ankomme, schlage sie den Bereich Neustücker als Test-Gebiet vor, sagte sie. Volber erklärte, dass es bereits ein paar Testleuchten gebe, die sich an den Stellen bewährt hätten, da sie dort ohne Stromanschluss funktionieren könnten.

Sonja Hildebrand sowie Christoph Leiz (Grüne) brachten auch die Frage auf, ob Laternen überall die ganze Nacht leuchten müssten oder Bewegungsmelder möglich wären. Bürgermeister Matthias Weckbach sagte, dass soetwas nachrüstbar wäre. Eine Entscheidung dazu fiel aber nicht.

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