Rund 40 Helfer aus den Reihen der Wassersportfreunde Ludwigshafen säuberten bei ihrem alljährlichen Arbeitseinsatz die Seeuferwege vom Waschplatz bis zum Hafen des Yachtclubs Stockach und vom Campingplatz Schachenhorn bis zur Mündung der Stockacher Aach. Sie brachten auch eine neue Splittdecke auf. Tags zuvor hatte Vereinsmitglied Karl Sinner das von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Material für die Seeuferpflege angefahren.

Am Treffpunkt oberhalb des Waschplatzes verteilte der neue Vereinsvorsitzende Roland Schober die Helfer, die mit Hacken, Rechen, Schaufeln, Schubkarren, zwei Traktoren und einem Radlader schon am frühen Morgen zur Stelle waren, auf die einzelnen Einsatzbereiche. Eine Gruppe nahm sich die Instandsetzung der Seeuferwege vor, eine zweite war im Schlösslepark im Einsatz. Josef Zimmermann und Edwin Ill sorgten mit ihren Traktoren dafür, dass der Nachschub an Arbeitsmaterial ohne Unterbrechung klappte.

Radfahrer zerfurchen die Spazierwege

Die Wege hatten unter der Kälte des Winters zum Teil arg gelitten. Obwohl die Seeuferwege explizit nur als radfreie Spazierwege ausgewiesen sind und ein extra gut ausgebauter Radweg Richtung Bodman und Espasingen besteht, werden Wanderwege regelmäßig mit Fahrrädern und Montainbikes befahren, die bei dem weichen Untergrund entsprechende Spuren hinterlassen. Wanderer beanstanden dies immer wieder.

Auch im Schlösslepark ging es zur Sache: Die Steganlage wurde gereinigt und fit für die Saison 2019 gemacht. An der Ufermauer wurden außerdem die Überreste von Grillfesten aus dem Wasser geholt. "Von Bierflaschen bis zu Einweggrills war alles dabei", sagte Roland Schober. Beim obligatorischen Fleischkäsvesper dankte Schober den Helfern für die große Beteiligung. Man sehe die Seeuferpflege als Dienst an der Allgemeinheit an, denn man könne als Verein nicht nur von der Gemeinde profitieren, sondern sollte auch etwas zurückgeben und damit Bürgersinn beweisen, so Schober. "Die Ferientage können kommen – und damit auch die Gäste", lautete sein Fazit.