Will man die Jugend erreichen, muss man neue Medien nutzen. Und so ging am Wochenende die „BoLu-Jugendapp“ an den Start, welche mit einer kleinen Feier im Jugendtreff in Ludwigshafen vorgestellt wurde. Sie ist sonst eine handyfreie Zone. 

Bürgermeister Matthias Weckbach lobte die Unterstützung der Jugendlichen, das Engagement der Initiatorin und Administratorin der Jugendapp Svenja Schatz und die gute Zusammenarbeit mit Andreas Richter, dem zuständigen Webdesigner der Media Firma Hitcom. Richter stellte auch die App vor. In der App findet man von den Standards wie Kontaktdaten, Vorstellung des Jugendtreffs und der Rubrik „Sag‘s uns“, in welcher man persönlichen Kontakt mit Svenja Schatz aufnehmen kann.

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In anderen interaktiven Kapiteln ist eine Umfrage über die Öffnungszeiten des Jugendtreffs oder eine Pinnwand für neue Ideen hinterlegt. Die Meinung und die Mitsprache aller sei hier gefragt. Auch über Neuigkeiten und Veranstaltungen hält die App auf dem Laufenden. Habe man die Push-Benachrichtigungen aktiviert, tue sie das sogar automatisch.

Auch eine Jobbörse ist in der App enthalten. Dort sollen nicht nur aktuelle Job­angebote eingestellt werden, sondern man kann auch Jobgesuche aufgeben, um das Taschengeld aufzubessern, einen Ferienjob zu finden, oder gar auf die Suche nach einer Ausbildungsstelle zu gehen. Die App-Administratoren wollen dafür Betriebe und Gewerbeunternehmen der Region anschreiben. Ein weiteres Feature der App zeigt regionale Vereine mit Adresse und Weblinks sowie einen interaktiven Ortsplan mit Sport- und Freizeitmöglichkeiten, Parkplätzen, Schulen, Behörden, Ausflugszielen und Gastronomie.

Die BoLu-Jugendapp konnte teilweise durch das Förderprogramm „Future Communities 4.0“ des Landes Baden-Württemberg realisiert werden, durch welches die Digitalisierung im Land vorangetrieben werden soll. Den anderen Teil der Kosten übernahm die Gemeinde Bodman-Ludwigshafen.