Die Änderung umfasst die Umsetzung der Wohnungsbaupolitischen Grundsätze, aber auch die Änderung des Gebietstyps vom reinen zum Allgemeinen Wohngebiet, Regelungen über Dachaufbauten, die Neuabgrenzung des Geltungsbereichs und einiges mehr. Auf Anregung eines Einwohners in der Offenlage wird nun die Regelung aus dem Baugebiet Steinäcker in den Entwurf übernommen, wonach maximal zehn Meter Zufahrten zulässig sind. Wenn das Grundstück an zwei Straßen grenzt, dürfen es bis zu 15 Metern sein. Um einen kleinen Einfahrtstrichter zu ermöglichen, wird ein Meter hinter dem Bordstein gemessen. „Zehn Meter ermöglichen vier Stellplätze mit 2,50 Meter Breite. Bei elf Metern bestünde die Gefahr, dass mit Stellplätzen mit 2,20 Meter Breite operiert wird, die bei den heutigen Größen der Autos nicht funktionieren“, sagte Bürgermeister Matthias Weckbach.

Eine weitere Einlassung von Privatseite bezog sich auf Dachaufbauten. Hierzu sagte Weckbach: „Die vorgeschlagenen Festsetzungen enthalten konkrete Maße. Die vorangestellte Klausel hat sicher wenig verbindlichen Charakter, bringt aber den Hintergrund der folgenden Festsetzungen zum Ausdruck und kann im Zweifel als Auslegungsrichtlinie gelten.“

Der Gemeinderat stimmt bei einer Enthaltung zu, den Bebauungsplanentwurf in der vorgestellten, geänderten Fassung erneut offen zu legen. Anregungen sind nur zu den geänderten Teilen des Entwurfs zulässig.