Eine Frau, die seit einem Jahr einen Bauplatz im Neubaugebiet Haiden hat, machte in der Bürgerfrageviertelstunde des Bauausschusses ihrem Unmut über das Thema Erdaushub Luft. Sie fragte, wie es nun weitergehe, nachdem die Gemeinde keinen Aushub mehr für den Bau des Regenrückhaltebeckens im Fuchsweg annehme. Sie verwies darauf, dass gesagt worden sei, dass es eine Weile dauern werde, bis dort aufgefüllt sei.

Hauptamtsleiter Stefan Burger erläuterte, dass die Gemeinde inzwischen kein Material mehr benötige und Bauherren nun den normalen Weg über eine Deponie gehen müssten. Diese Möglichkeit sei keine Entsorgungsdienstleitung gewesen, sondern etwas, wovon beide Seiten profitieren konnten. Bürgermeisterstellvertreter Alessandro Ribaudo ergänzte, dass die Sonderregelung ein Angebot und keine Zusage gewesen sei.

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Die Bauplatz-Besitzerin kritisierte, dass dies nur für fünf oder sechs Häuser nutzbar gewesen sei. Ortsbaumeister Ralf Volber nannte die Zahlen: Die Gemeinde habe rund 2700 Kubikmeter Boden für die Mulde des Rückhaltebeckens gebraucht, damit dieses 35 000 Kubikliter fassen könne. Bei einem Einfamilienhaus entstünden rund 400 bis 550 Kubikmeter. „Die Menge war relativ schnell da“, fasste er zusammen.

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