Gesamtkommandant Steffen Bretzke stellte gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Weckbach die Kriterien und Anforderungen in der Ausschreibung vor. Die günstigsten Angebote, die den Anforderungen entsprechen, liegen bei rund 89 800 Euro für das Fahrgestell, rund 212 400 Euro für den Aufbau und 76 800 Euro für die feuerwehrtechnische Normbeladung.

Bretzke erklärte, dass noch verschiedene Dinge aufgestockt werden müssen: ein größerer Wassertank, ein Motortrennschleifer, ein tragbarer Wasserwerfen, Schwimmwesten, ein Hochdrucklöschgerät und ein Defibrillator. Die Zusatzkosten liegen bei rund 10 900 Euro. Abzüglich eines Zuschusses in Höhe von rund 92 000 Euro kommen auf die Gemeinde rund 298 000 Euro zu, denen der Rat zustimmte. „Das ist teuer, aber hält auch viele Jahre“, sagte Weckbach.

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Bretzke sprach von 25 bis 30 Jahren, die das Fahrzeug dann benutzt werde. Deshalb betonte er auch, wie wichtig der 1600-Liter-Tank sei und dass die Feuerwehr teilweise zu Einsätzen gerufen werde, bei denen ein Defibrillator die Überlebenschancen steigere.

Der einzige Wermutstropfen: Es dauert 17 Monate, bis das Fahrzeug da ist – sechs Monate bis zur Lieferung des Fahrgestells und weitere elf Monate für den Aufbau.