Gemeinderätin Petra Haberstroh (Freie Wähler) erkundigte sich in der jüngsten Ratssitzung nach dem Stand beim Thema Anschlussunterbringung. Sie hatte in der Sitzung vor Weihnachten vorgeschlagen, das ehemalige Naturfreundehaus für die Unterbringung zu reaktivieren, da die Gemeinde wegen der Nichterfüllung der Quote an den Landkreis hohe Beträge zahlen muss.

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Hauptamtsleiter Stefan Burger erklärte, dass inzwischen eine Begehung des Naturfreundehauses stattgefunden habe und es Thema in der Amtsleiterrunde werden solle. Es müsste vor einem Bezug nochmal Geld in das Gebäude gesteckt werden, sagte er. Zahlen konnte er nicht nennen. Doch dies wäre günstiger als die Zahlungen an den Kreis. Für das Jahr 2020 wären eigentlich 100 000 Euro Strafzahlungen an den Kreis eingeplant, so Bettina Keller von der Finanzverwaltung.

Christoph Leitz (Grüne) merkte an, dass er bereits im Jahr 2016 gesagt habe, dass das Naturfreundehaus weitergeführt werden sollte. Bürgermeisterstellvertreter Alessandro Ribaudo erwiderte, dass nicht zu ahnen gewesen sei, wie hoch die Kosten für die Fehlbelegung ausfallen würden.

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