Bodman-Ludwigshafen Die Bodmaner Wasserleitungen sind nicht ganz dicht

Zunehmende Wasserverluste vor allem in Bodman beschäftigen den Gemeinderat in seiner Sitzung am kommenden Dienstag.

Kurz vor Beginn der heißen Phase der Fasnacht trifft sich der Gemeinderat am Dienstag, 6. Februar, um 19 Uhr im Rathaus Ludwigshafen zu seiner zweiten öffentlichen Sitzung in diesem Jahr. Die Tagesordnung gestaltet sich wieder einmal ziemlich umfangreich. Ein Problem brennt der Verwaltung und den Räten unter den Nägeln. Es handelt sich um den zunehmenden Wasserverlust. Seit Monaten sind Bodenseewasserversorgung (BWV), von der die Gemeinde das Wasser bezieht und die auch die Gemeinde wassertechnisch betreut, zusammen mit dem Ortsbauamt auf der Suche nach den Lecks.

Sie wurden jetzt hauptsächlich im Bodmaner Wassernetz festgestellt. Wie aus dem Ortsbauamt verlautet, sind in Bodman in den 1960er Jahren viele Wasserleitungen aus Wasserrohren verbaut worden, die aufgrund der damaligen Materialgüte korrodierten und wasserdurchlässig geworden sind. Der Austausch von Leitungen habe zwar eine deutliche Reduzierung der Wasserverluste gebracht, aber im vergangenen Jahr seien diese wieder unverhältnismäßig gestiegen, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Die Untersuchungen ergaben in den Bereichen Weilergarten, Friedhofstraße sowie in der Unteren Schlosshalde beträchtliche Leckstellen. Insbesondere in Bereichen der Unteren Schlosshalde, etwa von den Häusern 2 bis 16, sind noch alte Wasserleitungen vorhanden. Gerade dieser Streckenabschnitt wird derzeit wegen der Baustelle in der Kaiserpfalzstraße noch für die Bus-Umleitung benötigt. Außerdem wurde die Untere Schlosshalde zurückliegend im Zuge der örtlichen Baustellen vermehrt vom Schwerlastverkehr benützt.

Wegen der Nutzung der Unteren Schlosshalde als Umleitungsstrecke für Busse kann die beabsichtigte Sanierung der Wasserleitung in dieser Straße erst nach Beendigung der Bauarbeiten in der Kaiserpfalzstraße angegangen werden. Dies dürfte frühestens nach Ostern der Fall sein, hieß es im Ortsbauamt. Hier vermutet man nach den Messergebnissen besonders große Wasserverluste, jedoch auch in der Verbindungsstraße Im Weilergarten/Kaiserpfalzstraße und Im Weilergarten selbst. Die Kosten für die Sanierung werden auf mindestens 250 000 Euro, einschließlich Ausbau des DSL-Netzes, geschätzt. Mit der Planung soll laut Sitzungsvorlage ein Planungsbüro beauftragt werden.

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