Stockach-Espasingen – Der Countdown läuft, die Chorleiterin Maria Brommer und ihre 48 Singbegeisterten der Chorgemeinschaft Bodman-Espasingen proben auf Hochtouren für ihr Konzert am Sonntag, 24.November.

Im Bodmaner Seeum singen sie ab 18 Uhr unter Mitwirkung vom gemischten Chor Heiligenberg und dem von Birgitte Mauch geleiteten Schulchor der Grundschule Wahlwies – durchflochten mit Instrumentaleinlagen des Akkordeonkünstlers Josef Weimert.

„Wir singen etliche Lieder zusammen mit dem gemischten Chor aus Heiligenberg. Er hat die gleiche Dirigentin wie wir und auch ein fast identisches Repertoire“, erläutert die Sopransängerin Helga Wiedenhorn, Vorsitzende der Chorge-meinschaft Bodman-Espasingen.

Stimmbildungsarbeit bei den Proben

Die Dirigentin hat bei der Probe alle gut im Blick. Lockerungsübungen stehen vor stimmbildendem „Singemersingemersingsing“ und „mihihaha“ in diversen Tonlagen. Zuerst singen ganz allein die Bässe – sonor in kellertiefem Sound. Höher, fast lyrisch ist die Farbe der Tenöre. Zart und lieblich tönen die Stimmen der acht Altistinnen: „Heute soll an allen Orten Liebe nah der Liebe sein“.

Feilen an der Dynamik

Zu Herzen geht, als auch die Soprane einsetzen. Die Dirigentin feilt an der Dynamik, zählt die Takte, schnalzt. „Ein liebes Wort, das unser Herz berührt ist wie ein Sonnenstrahl an einem grauen Ort“ ist eine Botschaft aus dem konzertanten Repertoire.

Die blonde Xenia, eine äußerst liebenswerte Golden Retriever-Hündin, wird mit Leckerlis bei Laune gehalten. „Unser Maskottchen“, sagt lächelnd ein Tenorsänger.

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„Wunder geschehen“, der Song von Nena steht nun an. Die Choristen lächeln. Singen freudig aus ihrem gut beherrschten Repertoire. „Ah, es funktioniert“, freut sich die Dirigentin. „Das ist unser schwerstes Lied“, erläutert sie, „weil es rhythmisch sehr kniffelig ist“. Dann gibt‘s mit den „Andalusischen Nächten“ ein Gute-Laune-Lied der leichten Muse zum Zurücklehnen.