Blub blub, weg war er – der älteste Teilnehmer des von der DLRG organisierten Badewannenrennens, Heinz Karcher (70), ging leider bereits beim Einsteigen in die Zinkbadewanne unter und konnte gar nicht erst starten. Es hatten sich außer ihm leider lediglich vier weitere Teilnehmer zum feuchtfröhlichen Rennen angemeldet, da die Wettervorhersage zunächst nichts Gutes verheißen hatte. Hierüber zeigte sich auch Laura Koch, die Jugendleiterin der DLRG, ein wenig enttäuscht.

Enge Kiste – Sebastian Sauter (vorn) liegt knapp in Führung.
Enge Kiste – Sebastian Sauter (vorn) liegt knapp in Führung. | Bild: Constanze Wyneken

Die vier tollkühnen Männer in ihren schwimmenden Kisten sorgten jedoch für allgemeine Belustigung, prima Unterhaltung und Staunen. Das Rennen startete am Dampfersteg, ging über circa 200 Meter nach rechts bis zum Spielplatz und von dort wieder zurück zum Steg.

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Die Badewannen hatte die DLRG zur Verfügung gestellt und beaufsichtigte auch vom See aus das Rennen mit einem Rettungsmotorboot, denn auch wenn alles in unmittelbarer Ufernähe stattfand, so ist stets Vorsicht geboten. Und wer kann schließlich, falls nötig, besser retten als die DLRG?

Franz Strittmatter paddelt was das Zeug hält. Aber er hat Pech: Am Ende läuft seine Wanne mit Wasser voll.
Franz Strittmatter paddelt was das Zeug hält. Aber er hat Pech: Am Ende läuft seine Wanne mit Wasser voll. | Bild: Constanze Wyneken

Die anderen Wettkämpfer schlugen sich wacker und das klatschnasse Spektakel wurde von der amüsierten Menge, die sich am Uferkai eingefunden hatte, beobachtet. Ruder gab es nicht, die Rennfahrer mussten mit den Händen paddeln. Sebastian Sauter (13) konnte sich schon beim Start die Pole-Position sichern, die er auch bis zum Ende nicht mehr aufgab um dann auch als Sieger durchs Ziel zu schießen.

Leck in der Renn-Wanne

Die Rivalen Moritz Wörner (17) und Vincent Callau (17) paddelten ebenfalls was das Zeug hielt und kamen als Zweiter und Dritter ins Ziel. Franz Strittmatter (66) kämpfte wie ein Löwe um das Gleichgewicht, musste sich jedoch bereits nach wenigen Metern geschlagen geben, als seine Badewanne mit Seewasser volllief.

Am Ende erhielten alle Teilnehmer einen Gutschein zum Baden oder Eis-Essen und der gleich zu Anfang gesunkene Heinz Karcher bekam als Trostpreis eine leckere Bratwurst. So freuen sich alle schon auf das nächste Wannenturnier im nächsten Jahr 2020, bei dem hoffentlich noch mehr Wagemutige mitpaddeln.