Nachdem es an der Grundschule Allensbach vor einigen Wochen einen größeren Corona-Ausbruch gab, stellte die Gemeinde von Selbsttests auf Pool-Testungen für Schulen um. Nun teilt die Gemeinde mit, dass ab dem 16. Dezember auch an den Kinderhäusern Lolli-Pool-Testungen zum Einsatz kommen werden. „Die Pool-Testung mittels PCR-Lolli-Test hat sich bestens bewährt und ist ein verlässliches Mittel zur Früherkennung von möglichen Infektionsketten“, so die Gemeinde.

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Doch nicht nur die Art der Corona-Test-Strategie wird verbindlich in allen Kinderhäusern angepasst, auch eine Testpflicht wird nun eingeführt. Zuvor waren die Antigen-Schnelltests für die Kinder auf freiwilliger Basis durchgeführt worden, nun sind die PCR-Lolli-Tests ab Mitte Dezember verpflichtend.

Corona-Tests werden für Kinder verpflichtend

„Für die Sicherheit der Kinder und des Personals sowie für die Bekämpfung der Pandemie wird die Testpflicht als wichtiger und richtiger Schritt angesehen“, teilt die Verwaltung in einem Elternbrief, der dem SÜDKURIER vorliegt, mit. Die Einführung der neuen Test-Systematik erfolge nach Absprache mit den jeweiligen Einrichtungsträgern und den Kinderhausleitungen, sowie nach Abstimmung mit den Elternbeiräten.

So herrsche für das Betreten aller Kinderhäuser ab dem 16. Dezember eine Testpflicht. Dieser könne durch eine Teilnahme am Pool-Test-Verfahren nachgekommen werden, ansonsten sei ein Testnachweis eines offiziellen Testzentrums zwei mal wöchentlich erforderlich. Ein Selbsttests mit Eigenbescheinigung der Eltern ist nicht mehr ausreichend. Die Testpflicht gilt für alle Kindergartenkinder von drei bis sechs Jahren. Krippenkinder von einem bis zwei Jahren sind vorerst ausgenommen, könnten jedoch freiwillig an den Pool-Testungen teilnehmen.

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Der Polymerase-Ketten-Reaktions-Test (PCR-Test) ist sensitiver und genauer als ein Selbst- oder Schnelltest. Beim Vorgehen einer Pool-Testung werden nicht jeweils einzelne Proben untersucht, sondern es werden Proben mehrerer Kinder gemeinsam in einer Sammelprobe gesammelt und von einem Labor untersucht. Fällt eine Probe im Pool positiv aus, muss sich jede Person im Pool einem nochmaligen, einzelnen PCR-Test unterziehen, um eine etwaige Infektion ermitteln zu können. Für die Nachtestung sind die Eltern selbst verantwortlich.