Eine Betreuungskraft im Kinderhaus am Walzenberg in Allensbach ist positiv auf Corona getestet worden. Das ist der Gemeindeverwaltung am Donnerstag, 5. November, bekannt geworden. Die infizierte Person sei wegen entsprechender Symptome zu diesem Zeitpunkt bereits seit einigen Tagen nicht mehr im Dienst gewesen, hieß es.

Am Freitagnachmittag wurde eine weitere Covid-19-Erkrankung einer pädagogischen Fachkraft in der Einrichtung nachgewiesen – auch diese sei vorsichtshalber seit Dienstag nicht mehr im Einsatz gewesen.

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Aufgrund des engen Kontakts, der sich bei der Kinderbetreuung nicht vermeiden lässt, hat das Gesundheitsamt für die Kinder der betroffenen Gruppen sowie für die in relevantem Kontakt stehenden Erzieherinnen eine häusliche Quarantäne angeordnet. Sie gilt für rund 35 Kinder und neun Erzieherinnen bis mindestens 17. November.

Familien umgehend informiert

Die Familien wurden am Freitagabend umgehend benachrichtigt, so die Gemeinde. Zuvor waren die Eltern bereits am frühen Morgen über die Infektion einer Betreuungskraft und die weitere Vorgehensweise informiert worden.

Das Kinderhaus halte sich an ein strenges Hygienekonzept. Teil davon sei eine möglichst weitgehende Trennung der Gruppen, soweit dies im alltäglichen Betrieb mit Kleinkindern möglich ist. Aufgrund dieser Trennung sind nicht alle Kinder und Erzieherinnen der Einrichtung als Kontaktpersonen eingestuft.

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Das Kinderhaus könne somit vorerst für diejenigen Kinder geöffnet bleiben, für die keine Quarantäne angeordnet ist. Diese werden von den übrigen Erzieherinnen betreut. Die betroffenen Eltern werden bei weiteren Schritten jeweils persönlich informiert.

Info-Stelle in der Gemeindeverwaltung

Für Fragen speziell zur Corona-Situation hat das Bürgermeisteramt vorübergehend eine neue Stelle in der Gemeindeverwaltung eingerichtet. Ansprechpartnerin ist Diana Rogg unter Telefon (07533) 8 01 14 (vormittags) oder E-Mail corona@allensbach.de. (sf)