Das Kulturbüro ist bei den Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der erfolgreichen Konzertreihe Jazz am See beinahe am Ende angelangt. Im Endspurt präsentieren die Allensbacher Kulturleiterin Sabine Schürnbrand und ihr Team einen Dreierpack aus Konzert, Film und Foto-Ausstellung zum Nulltarif in der evangelischen Gnadenkirche.

Dort gibt es noch bis 5. November einen Rückblick auf 20 Jahre Jazz am See zu sehen mit über 30 Fotos des Allensbacher Filmemachers Willy Meyer, Moment- und Porträtaufnahmen, die er während der Konzerte eingefangen hat. Ansehen könnten Besucher die Ausstellung nach den Gottesdiensten und im Rahmen von Veranstaltungen.

Diese Gelegenheit gibt es als Nächstes am Sonntag, 14. Oktober, rund um ein Konzert von Bernd Konrad (Saxofon) und Paul Schwarz (Piano), das um 20 Uhr beginnt. "Intermezzo" lautet der Titel, weil es die Ausstellung begleitet und nicht wie Vernissage oder Finissage Anfang oder Ende markiert. Dass Bernd Konrad dabei auftritt, hat einen guten Grund. Der vielfach ausgezeichnete Konstanzer Jazzmusiker, Professor, Talentförderer und Komponist war von Beginn an bei Jazz am See dabei. "Das Rohwolt-Jazz-Lexikon nennt ihn einen Ausnahmemusiker – dem ist nichts hinzuzufügen", so Schürnbrand. Paul Schwarz sei ein kongenialer musikalischer Wegbegleiter Konrads. Also sei ein besonderes Intermezzo zu erwarten.

Auf den Jazzprofessor folgt der Jazzpapst. Am Dienstag, 23. Oktober, um 20 Uhr wird der Film "Joachim Ernst Berendt – Vom Hören des Unerhörten" gezeigt. Berendt gilt als Wegbereiter des Jazz in Europa. Den Film, in dem es ein Wiedersehen mit internationalen Jazzgrößen gibt, hat Willy Meyer gemacht, ursprünglich als zweiteilige Produktion für den Sender Arte. Ein weiteres Mal zu sehen ist die Ausstellung beim Konzert des Michael-Wollny-Trios am 5. November.

Informationen im Kultur- und Verkehrsbüro, Telefon (07533) 80135