Mit einem neuen Drehleiterfahrzeug soll die Allensbacher Freiwillige Feuerwehr noch mehr für Sicherheit in der Gemeinde sorgen können. Denn die alte Drehleiter reicht nicht für etwas höhere Gebäude, auch bei Hanglagen wird es schwierig. Und sie muss zudem noch von Hand bedient werden.

Kommandant rechnet mit Auslieferung im Frühling 2020

Der Gemeinderat bewilligt deshalb nun einstimmig die Anschaffung eines solchen Fahrzeugs für rund 718.500 Euro und folgte damit der Empfehlung des Feuerwehrausschusses. Gesamtkommandant Hans-Christoph Köhne erklärte, dass es vom Land einen Zuschuss in Höhe von 254.000 Euro gebe. Mit der Auslieferung des neuen Fahrzeugs rechne er im März oder April 2020.

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Die technischen Daten der neuen Fahrzeugs

Martin Stolz von der Agentur Wieseke, die mit der Ausschreibung beauftragt war, stellte das neue Fahrzeug vor. Es habe 290 PS. Zum Aufbau gehöre unter anderem ein fünfteiliges Leiterpaket, das oberste als Gelenk, ein Wasserwerfer am Rettungskorb und ein LED-Scheinwerfer zum Ausleuchten sowie Atemschutzausrüstung und Wärmebildkamera. Das neue Drehleiterfahrzeug wird eine Arbeitshöhe von rund 32 Metern und eine Korbhöhe von circa 30 Metern haben.

Diskussion über Abgasnormen

Die Bunte Liste meinte, die Gemeinde sollte aber ein Fahrzeug mit der Abgasnorm Euro sechs statt wie geplant Euro fünf kaufen, da sie sich ja für den Klimaschutz einsetzen wolle. Martin Stolz erklärte, das bringe in diesem Fall nichts, weil als Grundlage für diese Abgasnormen Fernverkehr genommen werde. Bei den kurzen Strecken, die die Allensbacher Feuerwehr fahren müsse, trete der Effekt der CO2-Einsparung durch Euro sechs gar nicht ein, vielmehr wäre das Fahrzeug dann sogar störanfälliger.