Neben einer Serie von Einbrüchen in Hotels und Gaststätten in Heiligenberg und Umgebung, in denen es die Diebe auf Bargeld und Tresore abgesehen hatten, gab es einen ähnlichen Fall auch in Allensbach. Anfang August wurde im Wildpark ein 600 Kilo schwerer Tresor gestohlen, der zudem an Wand und Boden befestigt gewesen war.

Die Kriminalpolizei prüfe nun, ob es zwischen dem Einbruch in Allensbach und den Einbrüchen im Bereich Heiligenberg einen Zusammenhang gebe, erklärt Pressesprecher Markus Sauter auf Nachfrage mit. Noch sei unklar, ob es sich hier um dieselben Täter handele. Deshalb sei es schwer zu sagen, ob sich die Serie fortsetzen könnte.

Wie schützt man seine Wertsachen vor Tresordieben?

Viele Menschen in der Region fragen sich, wie sie ihre Wertsachen schützen können, wenn sogar ein festmontierter, über eine halbe Tonne schwerer Tresor unbemerkt abtransportiert werden konnte.

Am sichersten sind diese in einem Geldinstitut aufgehoben. Laut den Sicherheitstechnischen Beratern der Polizei ist ein eigener Tresor nur dann sinnvoll, wenn das Gebäude, in dem dieser aufgestellt wird, über einen ausreichenden mechanischen Grundschutz verfügt: einbruchhemmende Türen und Fenster, gegebenenfalls ausgestattet mit einer zertifizierten Alarmanlage.

Um zu vermeiden, dass Tresore komplett gestohlen und anschließend an einem anderen Ort aufgebrochen werden, sollten sie massiv und vor allem fachgerecht verankert werden, erklärt die Polizei. Dies gelte insbesondere, wenn die Behälter weniger als 1000 Kilogramm wiegen. Zudem sei wichtig, diese entsprechend fest in Boden und an Wänden zu verbauen.

Empfehlenswert, so die Polizeiberater weiter, seien geprüfte und zertifizierte Wertschutzschränke nach DIN EN 1143-1. Tresore haben je nach Ausführung Sicherheits- und Widerstandsklassen von Grad 0 bis 6. Welche Sicherheitsklasse gewählt wird, hängt vom materiellen Wert und der Wichtigkeit der Gegenstände und Unterlagen ab. Versicherungen machen hierzu durchaus Vorgaben.