Vom Strandbad aus paddelten die Neun- bis 15-Jährigen zum Seegarten, wo es auf dem Wasser ein Picknick gab, ehe die Gruppe sich auf den Rückweg machte.

Seit einigen Jahren organisiert das Univenture-Team des Hochschulsports der Universität Konstanz die Ausflüge auf den Untersee, die immer recht schnell ausgebucht sind, wie Simone Hartwig erklärt. „Es würde sogar noch besser angenommen, aber wir sind limitiert, weil wir nicht so viel Material haben“, sagt Hartwig, die den Allensbacher SUP-Tag mit Trainerin Sabrina Brunner leitet.

Ein großes Team-SUP und sieben Einzelboards wurden vom Konstanzer Unisportgelände nach Allensbach transportiert. Dort versuchten die Kinder bei einem Aufwärmspiel, sich an die Paddel zu gewöhnen, dann ging es nach einer Einweisung aufs Wasser. „Kinder gehen unvoreingenommen ran“, sagt Hartwig, die für das erlebnispädagogische Zentrum der Uni arbeitet und dort teambildende Programme für Schulen, Firmen oder Vereine anbietet.

Wie sich so etwas anfühlt, erfuhren die Kinder auf dem großen Brett. Sieben Kinder standen gemeinsam auf dem Board und mussten zusammenarbeiten, um nicht zu kentern. Fürs Foto kletterten zu Beginn sogar alle 14 Kids gemeinsam auf ein Brett – und alle blieben trocken.

Sie hatten Glück, denn das Ferienprogramm fand „unter Laborbedingungen“ statt, wie Simone Hartwig sagt, „kein Wind und eine glatte Wasseroberfläche“. Die Sportwissenschaftlerin reizt am Stand Up Paddling „die Nähe zur Natur und der Perspektivwechsel, stehend auf dem Wasser zu sein“. Hartwig war früher selbst im Kajak unterwegs und weiß es nun nach der Arbeit im Büro zu schätzen, nicht auch noch beim Paddeln auf dem Wasser sitzen zu müssen.