Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Das Geld ist für das Projekt „Umuryango ukomera uri hamwe – Die Familie ist gemeinsam stark“ gedacht.

Vivo International wird die Auszeichnung für das Projekt während der Messe Fair Handeln in Stuttgart am Samstag, 27. April, aus den Händen der entwicklungspolitischen Sprecherin der Fraktion Grüne im Landtag, Andrea Schwarz, erhalten.

Was der Verein in Burundi bewirkt

Der Verein Vivo International engagiert sich seit 2011 für nachhaltige Entwicklung in Burundi. Er hat in enger Zusammenarbeit mit seiner Haupt-Partnerorganisation Psychologues sans Frontières Burundi Veränderungen und Verbesserungen in Bezug auf die psychische Gesundheit etwa von Straßenkindern, Kindern, die ihren Lebensunterhalt auf der Müllkippe oder Straße verdienen und deren Familien bewirkt.

Diese Form der Kooperation sei ein Beispiel für gelebte Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und Ländern des globalen Südens, erklärt Vivo International in der Pressenotiz.

Worum es bei dem Projekt geht

Das Projekt Umuryango ukomera uri hamwe zielt darauf ab, gemeinsam mit Familien im Stadtteil Buterere in der größten Stadt des Landes, Bujumbura, ein sicheres Umfeld für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Das Hauptziel des Projekts ist die Verbesserung des familiären Zusammenhaltes, um zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche aufgrund von Armut und mangelnder Unterstützung den Rückhalt ihrer Familien verlieren und dadurch auf sich selbst gestellt keinen Zugang zu der burundischen Gesellschaft oder zu Bildung finden.

Einen besonderen Fokus legt Vivo International dabei auf therapeutische Hilfe für Familien, die in Bürgerkriegen viel Gewalt erlebt haben. Zudem sollen Eltern und Kinder medizinisch, finanziell und juristisch unterstützt werden.