Bei dem Unfall, der sich gegen 9.20 Uhr ereignete, sei die Schranke stark beschädigt worden, berichtet Herbert Storz, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Konstanz. „Es ist aber ein großes Glück, dass der Lokführer so rechtzeitig gebremst hat“, sagt Storz.

Fahrgäste bleiben eineinhalb Stunden im Zug

Ein Fahrgast berichtet, dass der Zug etwa 100 Meter vor der Schranke zum Stillstand kam. Die Notbremsung ist aus seiner Wahrnehmung recht sanft verlaufen, so dass kein Fahrgast verletzt wurde. Später habe die Polizei den Lokführer befragt, ein anderer Lokführer habe die Weiterfahrt übernommen. Die Reisenden mussten etwa eineinhalb Stunden warten, bis der Zug nach Konstanz weiterfuhr.

Der Lastwagen, der einen kleinen Bagger geladen hatte, konnte inzwischen von den Gleisen entfernt werden.

Oberleitung bleibt intakt

Die Oberleitung sei bei dem Unfall nicht beschädigt worden, berichtet Storz weiter. Techniker der Bahn seien aber unterwegs, um die Schranke zu reparieren.

Bild: Michel, Alexander

Die Seehas-Streckensperrung ist inzwischen aufgehoben, sagt Christian Werle, Sprecher der Bundespolizei. Zur Höhe des Schadens ist bisher noch nichts bekannt.

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