Modellbahnfreunde können sich freuen: Nach dreijähriger Pause planen die Eisenbahnfreunde Allensbach (Efa) wieder eine große Ausstellung. Sie soll im Herbst in der Bodanrückhalle zu sehen sein, und zwar am 12. und 13. November. Im Vorjahr hatten sie die Schau absagen müssen, weil noch zu viele Module der Anlage unfertig waren. Wobei der Efa-Vorsitzende Martin Motz erklärt: "Es gibt immer noch Baustellen." Aber die Anlage funktioniert, die Züge sind fahrberereit.

Die bisherigen Teile der riesigen Anlage passen zusammen mit den neuen Modulen, auch wenn nach wie vor nicht alles fertig ist – und auch nicht fertig werden wird bis zur Ausstellung. So zum Beispiel die neue, sechs mal 1,8 Meter große Grundanlage, die als Verbindung dient zwischen den Modulanlagen der Erwachsenen und der Jugendlichen. Und die Efa haben die Elektronik jetzt so weit, dass die Züge von der einen auf die andere Anlage fahren können, obwohl die eine mit Gleich- und die andere mit Wechselstrom betrieben wird.

Generell habe die Elektronik im vergangenen Jahr viel Zeit gekostet, so Motz. So habe man 32 Weichenantriebe austauschen müssen. Vieles, was geleistet wurde, sehe der Besucher gar nicht. Schriftführer Alexander Weltin merkt an, dass gerade auch Details wie etwa Bahnsteige mit Steinkonturen viel Arbeit machten.

Auf der neuen Grundanlage soll es einmal einen Bahnhof geben, zwei Berge, eine Stadt, Industrie- und Hafenanlagen. Bei der Ausstellung werde jedoch der Rohbau gezeigt, so Motz. "Man kann die Dimensionen erkennen." Und es sei auch interessant zu sehen, wie es im Inneren einer Anlage aussieht. Neben der Grundanlage sind derzeit sieben Module im Rohbau, fünf weitere wurden im vergangenen Jahr fertiggestellt – so ein Eckteil mit Berg und Schloss oder ein Fußballplatz. Dort spielen die Sportvereine von Allensbach und Reichenau gegeneinander. Es steht fünf zu null für Allensbach. Motz erklärt lachend: "Das ist der derzeitige Stand. Die Reichenauer können dann kommen und schauen, ob sie aufgeholt haben."