Die Gemeinde Allensbach schreibt den Imbiss-Kiosk beim Park-and-Ride-Platz im Ortszentrum nun neu zur Verpachtung aus. Dies hat Bürgermeister Stefan Friedrich mitgeteilt. Natürlich hätte man auch direkt mit dem bisherigen Betreiber des bei vielen Allensbachern beliebten Döner-Imbisses einen neuen Pachtvertrag schließen können, erklärt er. Aber der Gemeinderat habe sich für die Neuausschreibung entschieden.

Heißt das, der Imbiss verschwindet von dort?

Darauf kann sich natürlich auch der bisherige Betreiber bewerben. Und es scheint wahrscheinlich, dass es dort auch künftig einen Imbiss geben wird – welcher Art auch immer.

Warum wurde dem bisherigen Betreiber überhaupt gekündigt?

Der Vertrag mit dem bisherigen Betreiber hatte die Gemeinde im Frühjahr zum Jahresende 2019 gekündigt. Dies sei zunächst formal und vorsorglich erfolgt aufgrund der langen Kündigungsfrist, hatte Friedrich damals erklärt. Denn die Verwaltung hatte Pläne für eine Neugestaltung des Bereichs zwischen Parkplatz und Fahrradabstellanlage beim Bahnhof und diese auch schon im Gemeinderat vorgestellt.

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Der Planer hatte vorgeschlagen, dabei den Imbiss durch ein neues Café zu ersetzen. Und der Bürgermeister hatte damals gemeint, die Umgestaltung des Bereichs lasse sich bereits im Jahr 2020 umsetzen. Allerdings war in der Sitzung deutlich geworden, dass es noch einigen Gesprächsbedarf gibt.

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Vorerst bleibt das als „marode“ bezeichnete Gebäude stehen

Schon damals erschien offen, wann die Neugestaltung kommen wird. Nun erklärte der Bürgermeister auf Nachfrage: „Die Pläne zur Umgestaltung wurden um drei bis vier Jahre verschoben.“

Die Gemeinde hatte das Kiosk-Gebäude vor knapp zwei Jahren gekauft. Schon damals sei klar gewesen, dass es irgendwann ersetzt werden sollte, erklärte der Bürgermeister. „Das ist völlig marode.“ Was dort einmal neu hinkommen werde, müsse aber der Gemeinderat erst noch beschließen.