Bummeln und stöbern in der Dämmerung und vor der Kulisse des Gnadensees können Flohmarkt-Fans wieder am Samstag, 3. September. Dann veranstaltet der Allensbacher Narrenverein Alet bereits zum elften Mal einen Abend-Flohmarkt rund um den Seegarten, in der Hinnengasse und im Espen. Von 15 bis 21 Uhr können Schnäppchenjäger und natürlich auch jeder andere Besucher sich an rund 80 Ständen umschauen.

"In heimeliger Atmosphäre werden Raritäten, Speicherfunde und alles, was man braucht oder auch nicht, verkauft und gekauft", kündigt Alet-Präsident Ludwig Egenhofer an. "Der Flohmarkt wird von Jahr zu Jahr beliebter und attraktiver", hat er festgestellt. Wobei er betont: "Es sind keine professionellen Verkäufer." Mit dabei ist wieder das Hilfsprojekt Arche Lanka mit einem Informations- und Verkaufsstand. Dort werde es leckere Sri-Lanka-Snacks geben. Die Allensbacherin Heike Sonntag hat das Projekt ins Leben gerufen, nachdem das ganze Ausmaß der Schäden auf Sri Lanka durch den Tsunami am 26. Dezember 2004 deutlich wurde.

Diesen Flohmarkt zeichne insbesondere die Nähe zum See aus, meint Egenhofer. "Wenn am Abend die Sonne untergeht, bringt dies nochmals eine besondere Stimmung mit sich." Die Verkäufer kommen zum Teil von weit her, berichtet er. Neben vielen Einheimischen kommen auch solche aus den Nachbarstädten und sogar aus Tübingen. Und auch viele Gäste aus ferneren Regionen seien jedes Jahr dabei.

Fürs leibliche Wohl sorgt der Narrenverein. Mitglieder bewirten vor dem Haus Sonntag mit Speisen, kalten Getränken, Kaffee und Kuchen. Die öffentlichen Toiletten beim Seegarten dürfen mitbenutzt werden, erklärt Egenhofer. Auswärtigen Besuchern empfiehlt er die Anreise mit dem Zug. Die Flohmarktmeile beginne direkt hinter dem Übergang beim Bahnhof. "Auch wenn es für die Verantwortlichen vom Narrenverein mitten in der Urlaubszeit viel Aufwand bedeutet und manche Stunden kostet, so ist es für alle doch etwas ganz Besonderes", meint Egenhofer.