Einheimische, Besucher aus der Region sowie Feriengäste kamen in den vergangenen Jahren gern zum Abendflohmarkt des Allensbacher Narrenvereins Alet im Ortszentrum und am Seeufer. Wenn das Wetter mitspielt, dürfte es auch bei der 13. Auflage am Samstag, 1. September, von 15 bis 21 Uhr wieder so sein. Rund 100 Stände seien angemeldet, erklärt Cheforganisator und Alet-Präsident Ludwig Egenhofer.

Damit ist der Flohmarkt überschaubar, bietet aber in der Regel ein vielfältiges Angebot – und dies nur von Privatleuten, professionelle Händler sind nicht zugelassen. "Die Hinnengasse, der Espen und das Gelände rund um den Seegarten werden zum beliebten Treffpunkt für Schnäppchenjäger", ist sich der Narrenpräsident sicher. "In heimeliger Atmosphäre werden Raritäten, Speicherfunde und alles, was man braucht – oder auch nicht braucht –, verkauft und gekauft."

Ein besonderer Anziehungspunkt für Besucher sei diese Atmosphäre in der historischen Hinnengasse und im Seegarten, erklärt Egenhofer. "Der Flohmarkt wird von Jahr zu Jahr attraktiver", so seine Erfahrung. "Die Anmeldungen sind in etwa so hoch wie im vergangenen Jahr." Doch wegen des Baus eines Mehrfamilienhauses in der Straße Im Espen fielen einige Standplätze weg. "Wir gehen davon aus, dass wir dies im Seegarten auffangen können."

Dennoch meint Egenhofer, dass es für Kurz­entschlossene in diesem Jahr etwas enger werden könnte. "Entscheidend ist immer die Wettervorhersage. Sollte am Samstag trockenes Wetter sein, so wird jeder angemeldete Flohmarktverkäufer auch kommen. Sollte es regnerisch sein, so kommt nur jeder zweite. So ist unsere Erfahrung", erklärt Egenhofer. Die Verkäufer seien überwiegend aus der Region, ungefähr die Hälfte aus Allensbach. Einige wenige kämen aus Tuttlingen, Rottweil, Bad-Dürrheim und aus der Donaueschinger Ecke.

Der Narrenverein bewirtet in der Hinnengasse. Egenhofer empfiehlt die Anreise mit dem Zug. Wenige Meter vom Bahnhof entfernt beginnt die Flohmarktmeile.