Beim Übergang vom alten Ausbauende auf die neue vierspurige Trasse in Richtung Konstanz, kurz vor dem Anschluss Allensbach-West, soll der Verkehr bereits auf Tempo 80 abbremsen. Zusätzlich hängt an diesem Schild die Begründung „Neuer Fahrbahnbelag„, was seltsam klingt, da dieser Abschnitt bereits Ende 2018 frei gegeben worden ist und seither viele tausend Fahrzeuge auf dem neuen Straßenabschnitt gefahren sind.

Der B 33-Projektkleiter Robert Kloker erklärt auf Nachfrage, er könne es durchaus verstehen, dass der Verweis auf den neuen Belag etwas irritierend sei. Es stehe aber schlicht in diesem Bereich noch die so genannte Griffigkeitsmessung der Straßenoberfläche aus, mit der geprüft werde, ob ein Belag auch mit schnellerem Tempo gefahrlos nutzbar sei.

B33-Projekteiter: „Tempo 80 bleibt“

Diese Messung werde manchmal schon früher vorgenommen, aber manchmal eben auch erst nach einem halben Jahr. „Das kommt häufiger vor“, so Kloker. Das Zusatzschild zum neuen Belag werde danach entfernt, „aber Tempo 80 bleibt“, so der Projektleiter.

In diesem Bereich seien eben die Auf- und Abfahrten Richtung Allensbach und Markelfingen, und ein Stück weiter werde der Verkehr wieder von vier auf zwei Spuren geführt. „Es ergibt Sinn, dass man dort schon früh mit etwas gemäßigter Geschwindigkeit hinkommt“, meint Kloker.

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Allerdings werde sich die Verkehrssituation in diesem B 33-Abschnitt voraussichtlich in einigen Monaten wieder ändern, kündigt er an. Dann nämlich plane er, weitere zirka 1,5 Kilometer der beiden neuen südlichen Fahrbahnen Richtung Konstanz frei zu geben, so dass das nächste Stück vierspurig befahrbar sei.

Wann genau das sein werde, könne er aber noch nicht sagen, das hänge auch vom Wetter ab. Dann werde voraussichtlich auch die Reduzierung auf Tempo 80 entsprechend in Richtung Osten verlegt.