Ab 2. Juli geht ein weiteres Stück der neuen Bundesstraße 33 zumindest teilweise in Betrieb. Für den Durchgangsverkehr wird vieles besser. Manche Verkehrsteilnehmer werden sich aber auch ganz schön umgewöhnen müssen.

Die Planer sagen klar: Neben Verbesserungen gibt es auch Einschränkungen

Die neue Bundesstraße 33 ist vor allem für den Durchgangsverkehr zwischen Singen und Konstanz ein großer Gewinn. Allerdings ist die künftige Anschlussstelle an der Stelle des bisherigen Schnellstraßen-Endes noch nicht fertig – und kann es auch gar nicht sein, weil der Umbau erst möglich wird, wenn die Autos von den bisherigen Straßen runter sind. Konkret geht es um die bisherige Abzweigung von der B 33 nach Markelfingen und um die Zufahrt zur B 33 im Westen von Allensbach. Hier müssen sich Autofahrer auf erhebliche Veränderungen einstellen.
Bild: Jörg-Peter Rau

Die neue Bundesstraße 33 ist vor allem für den Durchgangsverkehr zwischen Singen und Konstanz ein großer Gewinn. Allerdings ist die künftige Anschlussstelle an der Stelle des bisherigen Schnellstraßen-Endes noch nicht fertig – und kann es auch gar nicht sein, weil der Umbau erst möglich wird, wenn die Autos von den bisherigen Straßen runter sind. Konkret geht es um die bisherige Abzweigung von der B 33 nach Markelfingen und um die Zufahrt zur B 33 im Westen von Allensbach. Hier müssen sich Autofahrer auf erhebliche Veränderungen einstellen.

Die Durchfahrt durch Markelfingen ist ab Montag praktisch unmöglich

Der Verkehr aus Konstanz wird auf die neue Fahrbahn der B 33 neu geleitet, das Straßenstück bei der bisherigen Auffahrt auf die Schnellstraße stillgelegt. Wo man bisher nach Markelfingen abbiegen konnte, entsteht ein Kreisverkehr. Damit er tatsächlich bis Jahresende fertig werden kann, sehen die Planer keine Alternative dazu, die Straßen in dem Bereich komplett abzuhängen. Das heißt: Von Markelfingen geht es nicht mehr direkt in Richtung Konstanz und andersherum nicht mehr aus Richtung Konstanz nach Markelfingen und weiter nach Radolfzell.
Bild: Jörg-Peter Rau

Der Verkehr aus Konstanz wird auf die neue Fahrbahn der B 33 neu geleitet, das Straßenstück bei der bisherigen Auffahrt auf die Schnellstraße stillgelegt. Wo man bisher nach Markelfingen abbiegen konnte, entsteht ein Kreisverkehr. Damit er tatsächlich bis Jahresende fertig werden kann, sehen die Planer keine Alternative dazu, die Straßen in dem Bereich komplett abzuhängen. Das heißt: Von Markelfingen geht es nicht mehr direkt in Richtung Konstanz und andersherum nicht mehr aus Richtung Konstanz nach Markelfingen und weiter nach Radolfzell.

An der Kreuzung bei der Abfahrt Radolfzell wird es voraussichtlich eng

Als die Planer die Zahlen aus Markelfingen auf den Tisch bekamen, waren sie überrascht. Trotz vierspuriger B 33 fahren innerhalb von 24 Stunden rund 8500 Fahrzeuge durch den Ort. Sie müssen jetzt ausweichen, auf der Schnellstraße bis zur Abfahrt Radolfzell fahren. Das könnte Stau geben, deshalb wird die rechte Spur der B 33 gleich als Abbiegespur eingerichtet. An der Einmündung in die B 34 (links nach Radolfzell, rechts nach Stockach) entsteht gerade eine extra Spur, damit Rechtsabbieger flott durchkommen. Notfalls wird hier auch eine Ampel aufgebaut.
Bild: Jörg-Peter Rau

Als die Planer die Zahlen aus Markelfingen auf den Tisch bekamen, waren sie überrascht. Trotz vierspuriger B 33 fahren innerhalb von 24 Stunden rund 8500 Fahrzeuge durch den Ort. Sie müssen jetzt ausweichen, auf der Schnellstraße bis zur Abfahrt Radolfzell fahren. Das könnte Stau geben, deshalb wird die rechte Spur der B 33 gleich als Abbiegespur eingerichtet. An der Einmündung in die B 34 (links nach Radolfzell, rechts nach Stockach) entsteht gerade eine extra Spur, damit Rechtsabbieger flott durchkommen. Notfalls wird hier auch eine Ampel aufgebaut.

Auf der bestehenden Schnellstraße wird der Verkehr erst mal gebremst

Klingt paradox, aber ist so. Auf der Schnellstraße wird der Verkehr in beiden Richtungen schon vor dem bisherigen Ausbau-Ende auf die nördliche Fahrbahn gelegt. Wo bisher noch 120 gefahren werden durfte, ist dann Tempo 80. Dafür fällt aber das 60er-Limit an den Kurven weg. Auch in Gegenrichtung ist das Tempo auf 80 Kilometer pro Stunde begrenzt, so lange auf einer Fahrbahn Gegenverkehr herrscht. Die Einschränkungen gelten voraussichtlich bis Jahresende. 2019 soll der neue Knoten zur Verfügung stehen und Markelfingen wieder gut angebunden sein.
Bild: Jörg-Peter Rau

Klingt paradox, aber ist so. Auf der Schnellstraße wird der Verkehr in beiden Richtungen schon vor dem bisherigen Ausbau-Ende auf die nördliche Fahrbahn gelegt. Wo bisher noch 120 gefahren werden durfte, ist dann Tempo 80. Dafür fällt aber das 60er-Limit an den Kurven weg. Auch in Gegenrichtung ist das Tempo auf 80 Kilometer pro Stunde begrenzt, so lange auf einer Fahrbahn Gegenverkehr herrscht. Die Einschränkungen gelten voraussichtlich bis Jahresende. 2019 soll der neue Knoten zur Verfügung stehen und Markelfingen wieder gut angebunden sein.