Das Kloster Hegne will sein Hotel von September 2016 bis Juni 2017 um einen Westflügel mit 16 Doppelzimmern erweitern. Zudem soll das Hausrestaurant ausgebaut werden (wir berichteten). Geschäftsführer Thomas Scherrieb erläuterte die Pläne kurz in der jüngsten Sitzung des Allensbacher Gemeinderats. Es gehe darum, das Haus wirtschaftlich für die Zukunft aufzustellen; zudem brauche es für Tagungsgäste mehr Übernachtungsmöglichkeiten. Scherrieb erklärte ferner, dass im bestehenden Hotelflügel noch eine Klimaanlage eingebaut werde. Gäste hätten im Sommer geklagt, sie könnten wegen des Verkehrslärms auf der B 33 die Fenster nicht öffnen.

Der Allensbacher Gemeinderat begrüßte dieses Vorhaben ebenso wie zuvor der Hegner Ortschaftsrat. Als einziges Problem, das noch geklärt werden müsse, sehen die beiden Gremien jedoch die Baustellenzufahrt. Diese ist bisher über den Hirschweg nördlich des Hotelkomplexes vorgesehen. Doch diese Straße sei zu schmal für den Begegnungsverkehr von Lastwagen, erklärte Ortsvorsteher Pius Kininger. Immerhin rund 2300 Kubikmeter Erde werden bei dem Ausbau abtransportiert. Bürgermeister Stefan Friedrich berichtete, bei einem Ortstermin seien bereits mehrere Möglichkeiten erörtert worden. Eine wäre es, über den westlich angrenzenden Acker eine provisorische Straße zu führen. Doch da gebe es Probleme mit der Länge beziehungsweise dem Höhenunterschied. Die Zufahrt über den Feuerwehrweg südlich des Hotels scheide aus, weil dies den Hotelbetrieb stören würde.

Ludwig Egenhofer (CDU) gab sich zuversichtlich: „Ich bin sicher, dass die Zufahrt lösbar ist.“ Zugleich appellierte er an Scherrieb: „Nicht nur Hegne braucht ein Hotel, sondern auch Allensbach.“ Es wäre sehr willkommen, wenn das Kloster hierfür eine Idee hätte, meinte Egenhofer.

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