Neu im Aacher Rat 2019 sind Ingrid Burow (42) und Benedikt Paul (32). Sie sorgten auch dafür, dass die CDU nun über fünf Sitze im zehnköpfigen Aacher Gemeinderat verfügt und damit um einen sitz zulegte. Beide verdanken ihren hohen Stimmenanteil sicherlich auch ihrem außergewöhnlichen Engagement in mehreren Aacher Vereinen und Hilfseinrichtungen. Darüber hinaus sind beide die jüngsten Mitglieder des neuen Ratsgremiums.

Beide sind im Gesellschaftsleben sehr aktiv

Ingrid Burow ist seit sechs Jahren in der Vorstandschaft des Sozialen Netzwerks Aach tätig, daher kennt sie sich auch bestens bei den Anliegen der älteren Bürger aus. Genauso ist ihr die Jugendarbeit vertraut. Dabei engagiert sie sich insbesondere beim Rad- und Motorsportverein Aach, dessen Kunstradsportlerinnen und –sportler immer wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen.

Als einziges Ratsmitglied aus der Aacher Altstadt ist sie mit den dortigen Bürgern und ihren Anliegen bestens vertraut und künftiger Ansprechpartner. Hier hat sie sich auch bei der Organisation und wie jüngst bei der Durchführung des Altstadtfestes einen guten Namen gemacht.

Für Touristen soll es mehr geben als nur die Aachquelle

„Ich möchte bei meiner künftigen Ratsarbeit eine gute Verbindung zwischen jung und alt herstellen“, so das erste Ziel von Ingrid Burow. Als treue Zuhörerin der bisherigen Ratssitzungen kennt sie sich bei den anstehenden Großaufgaben schon bestens aus. Hier setzt sie ihre Prioritäten auf die Städtebauförderung im Bereich Ortsmitte, Mühlenplatz und die Nutzung des Roth-Areals.

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Großes Interesse zeigt sie auch am Tourismusleitbild der Stadt Aach. Hier hofft Ingrid Burow, dass dadurch auch die Altstadt in puncto Tourismus aufgewertet wird. Sie ist nämlich der Meinung, dass es in Aach mehr als nur die Aachquelle zu besichtigen gibt.

Mit 32 jüngstes Mitglied im Gemeinderat

Anlässlich ihres 100. Geburtstags freute sich Elisabeth Paul, die Großmutter von Benedikt Paul, dass es ihr Enkel nun schon in vierter Generation in den Aacher Rat geschafft hat. Mit 32 Jahren ist er mit Abstand das jüngste Ratsmitglied. Beachtlich war auch sein Wahlergebnis von 831 Stimmen (dritthöchste Stimmenzahl).

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Dass der Wirtschaftsingenieur gut ankommt, zeigte sich auch schon bei der Kandidatenvorstellung in der Halle. Dort konnte er in freier Rede mit Jugendlichkeit und Spritzigkeit die Zuhörer beeindrucken.

Interesse für Stadtentwicklung

Hier punktete Paul aber auch mit Ausführungen zu einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung mit einer guten sozialen Infrastruktur. Der Anstoß für die Kandidatur kam von seinem Vater Bernhard Paul, der als CDU-Mitglied dem Aacher Rat sehr lange angehörte.

„Es war keine schwere Entscheidung. Ich habe mich sofort bereit erklärt“, so Benedikt Paul. Im Rat möchte er darauf hinarbeiten, dass die Emotionen möglichst der Sachlichkeit weichen. Einen Schwerpunkt sieht der junge Gemeinderat ebenfalls in der Neugestaltung der Ortsmitte im Rahmen des Landessanierungsprogrammes und in einer möglichst weitreichenden Verwirklichung des Tourismusleitbildes.