In der Kinderbetreuung ist die Stadt Aach gut aufgestellt. "Der Kindergarten ist sehr gut ausgestattet, wir haben gutes Personal", sagte Bürgermeister Manfred Ossola in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Nun soll auch die Außenanlage neu gestaltet werden. Die von der katholischen Kirche beauftragte Freiburger Firma Bagage hatte Mitte Januar dem Kuratorium das Konzept vorgelegt. Jetzt stellte Ossola die Pläne dem Gemeinderat vor. Die Kosten schätzt das Planungsunternehmen mit 132 000 Euro. 90 Prozent davon, 123 000 Euro, soll die Gemeinde übernehmen. Die Verrechnungsstelle der Kirche signalisierte, dass sie die Summe vorfinanziere und die Stadt ihren Anteil im Haushalt 2019 einplane und mit der Kirche abrechne. Ein eventueller Anbau für eine siebte Betreuungsgruppe ist im Konzept berücksichtigt.

Eltern und Erzieherinnen hatten eine pädagogisch sinnvolle, zu den einzelnen Gruppenräumen zugeordnete altersgerechte Spielmöglichkeit im Freien gefordert. Der Gemeinderat vertrat mehrheitlich die Auffassung, die Außenanlage in einem Guss fertigzustellen. Wenn der Auftrag bis März vergeben werde, könnten die Arbeiten noch in diesem Jahr erledigt werden, erklärte Ossola. "Wir haben uns auf die Agenda geschrieben, dass wir für die Betreuung und die Schule Geld in die Hand nehmen. Unsere Kinder müssen uns was wert sein", sagte der Verwaltungschef.

Wippe, Klettergerüst, Wasser-Sand-Matschbereich sind unter anderem im Plan eingezeichnet. Die Fläche vor dem Neubau soll mit einem Zaun und Fußweg zu den übrigen Spielbereichen gestaltet werden. Bereiche der Kleinkinder und älteren Kinder sollen getrennt werden. Indes informierte Ossola darüber, dass sich die Nachfrage nach Plätzen im katholischen Kindergarten Aach weg von den Regelzeiten hin zu den verlängerten Öffnungszeiten und der Ganztagesbetreuung verlagert hätte. Der Radius für die Betreuungsmöglichkeiten sollte mit den Spielmöglichkeiten im Freien erweitert werden.