1000 Gemeinden sollen 1000 Bäume pflanzen, das schlug der Gemeindetag Baden-Württemberg vor. Aach wird sich an der Klimaschutz-Aktion beteiligen und voraussichtlich 4339 Euro investieren, wie der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat. Dabei soll nicht nur eine bereits aufgeforstete Fläche genutzt werden, sondern Grünland neu bepflanzt werden, sagte Bürgermeister Manfred Ossola. Mit Revierleiter Werner Hornstein habe man eine geeignete Stelle gesucht und gefunden: Die Wahl fiel auf eine Wiese nahe des Wasserhochbehälters der Gemeinde Volkertshausen. Auch welche Bäume gepflanzt werden sollen, steht schon fest: 600 Berg-Ahorn, 200 Winterlinden, 200 Kirschen und 100 Douglasien. Das macht dann sogar 100 Bäume mehr als vorgeschlagen.

Wann und wie die Bäume gepflanzt werden sollen, ist noch unklar.

Simone Hornstein (CDU) schlug eine Bürgerpflanzaktion vor, was Fritz Hengefeld (Freie Wähler) unterstützte. Er könne sich auch eine Art Baumpatenschaft vorstellen, um Bürger einzubeziehen. Andere Gemeinderäte hinterfragten eher Auswahl und Pflege der Bäume. Zur Auswahl und Art der Pflanzung gab Simone Hornstein als Försterin ihre professionelle Einschätzung: Die Bäume dürften den künftigen Klimabedingungen, soweit absehbar, gewachsen sein, erwiderte sie auf die Frage von Michael Graf (FW), ob sie trockenresistent seien. Und dass Bäume mit etwa drei Metern Abstand gepflanzt würden, sei normal, antwortete sie Eberhard Gnirs (FW). Er hatte wissen wollen, ob die Bepflanzung nicht zu dicht sei. Bürgermeister Ossola erklärte zur Pflege: Die Bäume würden Teil der Waldflächen der Stadt und somit wie andere auch regelmäßig gepflegt.

Die Stadt überlegt, Fördermittel für die Baumpflanzaktion zu beantragen, und rechnet mit bis zu 1650 Euro.

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