In Aach konnte im abgelaufenen Jahr 2018 einiges auf den Weg gebracht werden. Das betrifft insbesondere planerische und mit Zuschüssen verbundene Aktivitäten. Am sichtbarsten wird das in der Ortsmitte, wo zwei Gebäude abgerissen wurden, um einen noch zu gestaltenden Freizeitbereich zu schaffen. Für Bürgermeister Manfred Ossola war es sein erstes Amtsjahr. Er hatte jedenfalls keinerlei Startprobleme, da er schon seit 1982 als Kämmerer und 24 Jahre lang als Hauptamtsleiter im Aacher Rathaus tätig war.

Für die Planung der Breitbandversorgung wurde der Zuschussantrag positiv beschieden. Hier soll es noch im ersten Quartal des neuen Jahres weitere Fortschritte geben. Im Zuge der Neugestaltung der Ortsmitte wurde ein Zuschussantrag für ein Quartierskonzept Nahwärme eingereicht und inzwischen auch bewilligt.

"Elf Heizungen sind Irrsinn"

"Ich halte es für einen Irrsinn, dass allein für die kommunalen Gebäude elf verschiedene Heizungen installiert sind", so Bürgermeister Ossola. Er möchte neben der Kommune auch möglichst viele Privatleute für dieses Nahwärmekonzept in der Ortsmitte mit ins Boot holen. Gute Nachrichten gab es Ende 2018 für die bauwilligen Aacher Bürger. Der Gemeinderat stimmte nämlich geschlossen den in der Planung schon weit fortgeschrittenen Neubaugebieten Längenberg drei und vier beim Aacher Sportplatz zu.

Bauhof hilft beim Sportplatz

Sichtbare Investitionen im abgelaufenen waren die Herstellung der Außenspielflächen am Aacher Kindergarten, die noch kurz vor Weihnachten eingeweiht werden konnten. Ebenso die Renovierung der Leichenhalle, die ein neues Dach, neue Bodenbeläge und ein behindertengerechtes WC bekam. Die meisten Arbeiten wurden hier von den Mitarbeitern des Aacher Bauhofs unter der Leitung von Christian Menzer ausgeführt.

Dasselbe gilt auch für die Sanierung des Sportplatzes, wo die Stadt Aach ebenfalls auf den Bauhof zurückgreifen konnte. Zum Jahresende vergab die Stadt Aach die Betriebsführung bei der Wasserversorgung an die Stadtwerke Engen.

Auch kulturell gab es 2018 einige Höhepunkte. So konnte die Stadtmusik Aach mit mehreren Veranstaltungen ihr 150. Jubiläum feiern. Der Fanfarenzug Stadt Aach beging sein 60-jähriges Bestehen. Dem Sozialen Netzwerk Aach e.V. schloss sich zum Jahresende auch die Gemeinde Volkertshausen an. Das zeigte einmal mehr, dass diese Einrichtung bei der Bevölkerung sehr gut angenommen wurde.

Kandidatur für Kreistag

"Das Amt macht mir sehr viel Freude. Ich habe meine Kandidatur noch keine Sekunde bereut", so das Fazit von Manfred Ossola zu seinem ersten Amtsjahr als Bürgermeister. Um das Netzwerk nach außerhalb noch verbessern zu können, möchte er bei den Kommunalwahlen im Mai für den Kreistag kandidieren.