Aach – Von Hochspannung kann nicht die Rede sein. Wer am 24. September in Aach zum Bürgermeister gewählt wird, liegt irgendwie auf der Hand: Hauptamtsleiter Manfred Ossola ist der einzige Kandidat um die Nachfolge von Amtsinhaber Severin Graf. Nichtsdestotrotz sollen die Wähler ihrem Kandidaten, da sind sich die SÜDKURIER-Redaktion und der Gemeindewahlausschuss in Aach einig, vor Abgabe ihrer Stimme auf den Zahn fühlen können. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung veranstaltet die Tageszeitung eine Podiumsdiskussion mit dem Kandidaten.

Beim SÜDKURIER-Podiumsgespräch am Mittwoch, 20. September, stellt sich Manfred Ossola zuerst den Fragen der beiden Redakteure Albert Bittlingmaier und Lisa Jahns.

Anschließend haben die Bürger die Möglichkeit, von dem 59-Jährigen Antworten zu ihren Themen zu bekommen. Die gemeinsame Veranstaltung von SÜDKURIER und der Stadt Aach beginnt um 19 Uhr in der Schulturnhalle in Aach. Saalöffnung ist etwa eine halbe Stunde zuvor gegen 18.30 Uhr. "Wir sind gespannt, wie groß das Interesse sein wird", blickt Noch-Bürgermeister Severin Graf als Wahlausschussvorsitzender gespannt auf die Veranstaltung. Bis zu 360 Besucher fasst die Turnhalle. Graf selbst kandidiert nicht mehr für das Amt. 16 Jahre war er Chef im Aacher Rathaus.

Manfred Ossola ist schon seit über 40 Jahren im Rathaus von Aach tätig. Nun will er selbst Verantwortung als Verwaltungschef übernehmen. Er möchte diesen Abend nutzen, um sich und seine Ziele ausführlich vorzustellen. Seine Schwerpunkte sind nach eigener Aussage Bürgernähe und eine leistungsstarke Verwaltung. Er wolle eine gute Wohn- und Versorgungsqualität erreichen und sagt auch den Vereinen seine Unterstützung zu. Außerdem wolle er sich für den Natur- und Umweltschutz einsetzen und den Tourismus in Aach und um die Aachquelle weiter ausbauen. Einen Vorteil seiner langjährigen Rathaus-Tätigkeit sieht Manfred Ossola darin, dass viele Bürger ihn schon lange kennen und seine Arbeitsweise bewerten können. Dementsprechend verfüge er auch über eine enorme Ortskenntnis, so der 59-Jährige. Er bedauere es überdies, dass er als einziger Kandidat zur Wahl antrete. Auch wenn das seine persönlichen Chancen drastisch erhöht: Es sei schade, dass den Wählern die Möglichkeit genommen sei, sich zwischen mehreren Kandidaten entscheiden zu können.

Zur Diskussion sollen möglichst wenig Barrieren zwischen Publikum und Podium stehen. Auf Tische wird verzichtet, sodass Besucher, Moderatoren und der Kandidat sich auf Augenhöhe austauschen können. Amtsinhaber Severin Graf wird die Gäste begrüßen.

Mitmachen!

Die zweite Hälfte des Podiumsgesprächs am Mittwoch, 20. September, in der Schulturnhalle in Aach wird im Zeichen der Bürger-Fragen stehen. Um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen, werden die Moderatoren die Fragen an den Kandidaten richten. Daher werden die Gäste der Veranstaltung gebeten, sich ihre Fragen schon im Vorfeld zu überlegen und bist spätestens Dienstag, 19. September, per E-Mail an die Moderatoren zu schicken.

Die Fragen bitte an:singen.redaktion@suedkurier.de