Grünes Licht hat der Gemeinderat dem Überlinger Planungsbüro Planstatt Senner für den Auftrag zur Gestaltung der Ortsmitte erteilt. Konkret geht es dabei um einen entsprechenden Vertrag für die Leistungsphasen Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe und die Objektüberwachung. Wenn alles gut geht kann im Herbst des nächsten Jahres mit der Neugestaltung der Ortsmitte begonnen werden.

Bürgermeister Manfred Ossola ging zunächst noch einmal auf die wichtigsten Punkte ein. So wurde das Büro in einem Wettbewerb für die Gestaltung der Ortsmitte vom Gemeinderat ausgewählt und formell beauftragt. Inzwischen sind die Genehmigungen erteilt und die entsprechenden Bezuschussungen mit dem Regierungspräsidium abgeklärt. Auch die Voraussetzungen für die Nutzung der Grundstücke wurden grundbuchrechtlich abgesichert. Damit habe man die Voraussetzungen für die entsprechenden Fördergelder geschaffen.

Geplant sind drei Bauabschnitte: Ortsmitte Mühlenplatz, Ortsmitte Straßenbereich und Ortsmitte Aachinsel. Für diese Baumaßnahmen sind im Haushaltsplan 2020 bereits 1,25 Millionen Euro bereitgestellt. Die gleiche Summe folgt dann noch einmal in 2021. Insgesamt geht die Verwaltung also von Kosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro aus. Bei der Förderquote rechnet die Gemeinde bei den verschiedenen Bauabschnitten mit einem Durchschnitt von 34 Prozent.

Beim Bauzeitenplan geht Bürgermeister Ossola davon aus, dass im Februar 2020 mit den Ausschreibungen begonnen werden kann. Die Vergabe der Gewerke könne somit noch vor den Sommerferien im Rat erfolgen. Je nach Auftragslage der Firmen läge dann ein Baubeginn im Herbst des kommenden Jahres im Bereich des Möglichen. „Jetzt geht es ans Eingemachte, wir möchten das umsetzen“, so das Schlusswort des Bürgermeisters, der im Frühjahr in einer geplanten Bürgerversammlung die Einwohner noch einmal ausführlich informieren möchte.