Mit dem Spatenstich für die Erschließung des Baugebietes Längenberg Ost 3 und dem vierten Teilbereich kann die Erschließung des fast drei Hektar großen Areals beginnen. Insgesamt sollen dort einmal in beiden Teilbereichen etwa 170 Menschen ein Zuhause finden.

„Gewisse Dinge brauchen einfach ihre Zeit“, mit diesen Worten leitete Bürgermeister Manfred Ossola vor dem eigentlichen Spatenstich seinen Rückblick auf die über zweijährige Planungsarbeit ein. Demnach wurde die Erweiterung des Baugebietes Längenberg Ost mit dem Aufstellungsbeschluss vom 21. Juli 2017 in die Wege geleitet. Das Gesamtareal befindet sich oberhalb des Autohauses Gohm und reicht im Osten bis fast zum Ettenbergwald und Sportplatz.

Erschließung kostet voraussichtlich 2,4 Millionen Euro

Zur rechtssicheren Abgrenzung waren zwei unterschiedliche Teilbereiche erforderlich. Zum einen ein allgemeines Wohngebiet und zum zweiten ein urbanes Gebiet (Mischung aus Wohnen und nichtstörendem Gewerbe). Ende 2017 entschied der Gemeinderat auch noch, wer die Erschließung vornimmt. Ausgewählt wurde die LBBW Immobilien kommunale Entwicklung GmbH (KE). Nach mehreren Verfahrensschritten, so zum Beispiel die Behandlung der Bedenken und Anregungen, beschloss der Gemeinderat im Februar dieses Jahres die Satzung für den Bebauungsplan Längenberg Ost 3 und im Mai die Satzung für den vierten Teilbereich.

Die vorläufigen Gesamtkosten für die Bauleitplanung, Baulandumlegung und Baulanderschließung der beiden Teilbereiche des Baugebiets Längenberg Ost drei und vier wurden auf 2.385.000 Euro errechnet.

Projektleiter Rudolf Hage von der Kommunalen Entwicklung sprach von einer endgültig abgeschlossenen Planung für die „lang ersehnten Bauplätze“. Planer Architekt Andreas Wieser, Vermesser Hansjörg Ludin sowie Freiraumplanerin Beate Schirmer hoben in ihren kurzen Ansprachen insbesondere die gute Zusammenarbeit mit der Aacher Verwaltung und dem Gemeinderat hervor.