Zum dritten Mal trennte die Siedlergemeinschaft Wutöschingen die Ehrungen langjähriger Mitglieder von der Hauptversammlung ab. Unter freiem Himmel, im kleinen Park neben dem Rathaus, konnte Vorsitzender Gerald Edinger sieben von zwölf zu Ehrenden persönlich Ehrennadeln und Urkunden des Verbandes Wohneigentum Baden-Württemberg für 40 und 50 Jahre Mitgliedschaft überreichen.

Der Vorsitzende betonte in diesem Rahmen die Besonderheit der Auszeichnungen. Sie sei eine Wertschätzung für Treue, Verlässlichkeit und Beständigkeit der Beziehung der Mitglieder zur örtlichen Gemeinschaft. Solche Eigenschaften seien in der heutigen, hektischen von ständigen Veränderungen geprägten Zeiten keine Selbstverständlichkeit.

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Gerade deshalb sei es dem Vorstand der SG Wutöschingen wichtig, sich Zeit für Ehrungen zu nehmen und die Verdienste der langjährigen Mitglieder zu würdigen. Der Verein will damit auch ein positives Zeichen nach draußen senden, dass es sich lohnt, in einer Gemeinschaft den Stürmen der Zeit zu widerstehen.

Kritisch merkte der Siedler-Chef die Ankündigungen aus Regierungskreisen in Berlin an, Holzheizungen bald zu verbieten und kleinen Wasserkraftwerken, wie dem in Wutöschingen, den „Saft abzudrehen“. Dies haben auch Auswirkungen auf die Hauseigentümer, deren Interessenvertreter die Gemeinschaft und der Verband seien.

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Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Siedlergemeinschaft wurden von der stellvertretenden Vorsitzenden Brunhilde Donig und Erika Edinger ausgezeichnet: Bernhard Bächle, Meinolf Denoke und Heinz Morath. Aus privaten Gründen konnten Günter Mauerer und Wolfgang Schneider nicht am Ehrungsabend teilnehmen.

Absagen mussten auch die 50-er-Jubilare Otto Maier und Eckart Portulazi. Die Ehrennadeln in Gold für 50 Jahre in der SG Wutöschingen konnten Irmgard Fischer, mit 97 Jahren eines der ältesten Mitglieder der Gemeinschaft, Maria Indlekofer, Lothar Albicker und Rudolf Hesse entgegennehmen.