Die Gemeinde Wutöschingen investiert in eine neue Sportanlage. Dank einem Zuschuss aus der Bundesfördermaßnahme „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ in Höhe von 981.000 Euro kann die marode Schulsportanlage umfangreich erweitert und saniert werden, außerdem erhält die SpVgg einen neuen Rasenplatz und der marode Hartplatz wird durch einem Kunstrasenplatz ersetzt.

„Gewinn für Schulsport wie auch den Verein“

Auch die Tribüne erfährt eine Runderneuerung. Die Planung hat Landschaftsarchitekt Christian Burkhard mit der Verwaltung und der SpVgg sorgfältig erarbeitet, sodass die Anlage für den Schulsport wie auch für den Fußballverein ein Gewinn ist.

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Beim Spatenstich zeigten sich Planer Burkhard, Bürgermeister Georg Eble, Ortsbaumeister Axel Amann sowie die Vorstände der SpVgg Heiko Kaiser und Karl-Heinz Silbereis und der Vorstand des Fördervereins, Jürgen Budde, dann auch sehr zufrieden.

Die Sportanlage ist in die Jahre gekommen und wird nun komplett erneuert. Ab Spätsommer 2023 sind dann alle Sportstätten wieder für ...
Die Sportanlage ist in die Jahre gekommen und wird nun komplett erneuert. Ab Spätsommer 2023 sind dann alle Sportstätten wieder für Verein und Schule nutzbar. | Bild: Archiv: Gerald Edinger

Großzügige Förderungen

Auf der Sportanlage an der Wutach hat der Zahn der Zeit kräftig genagt und die Zusage für die Fördermittel kam im Jahre 2020 genau zur richtigen Zeit. „Seit 2018 fanden Gespräche mit der SpVgg statt.

„Allen war klar, dass das Gelände der Sportanlage saniert werden muss, aber die hohen Kosten waren der Grund, dass wir uns noch nicht an die detaillierte Planung getraut haben“, erklärt Bürgermeister Georg Eble und betont, „das wir bei dem bundesweit so begehrten Förderprogramm dann zum Zuge gekommen sind, war wirklich großes Glück“.

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Der Zuschuss von fast einer Million ist eine große Unterstützung bei dem 1,6 Millionen-Euro-Projekt. Mit 100.000 Euro beteiligt sich die SpVgg, sodass die Gemeinde 500.000 Euro übernehmen muss.

Was wird neu gemacht?

Die Schulsportanlage wird umfangreich saniert, mit einer vierspurigen 400-Meter-Laufbahn, Weit- und Hochsprung, Speerwurf und Kugelstoßen bietet sie zukünftig alle wichtigen Leichtathletikdisziplinen für Wettkämpfe.

Auch das Gelände der SpVgg erhält ein neues Gesicht. Dort starten auch die Bauarbeiten, indem der marode Hartplatz rückgebaut wird und Platz macht für einen Kunstrasenplatz.

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Die Flutlichtanlage bleibt bestehen, die Lampen werden aber durch neue LED-Technik ersetzt. Diese Maßnahme soll erst abgeschlossen werden, bevor es auf die große Sportanlage geht, damit der Trainings- und Spielbetrieb der SpVgg weiterlaufen kann.

Im nächsten Schritt wird dann der große Rasenplatz erneuert und die Schulsportanlage installiert.

„Bis Oktober dieses Jahres soll die Anlage fertig sein“, erklärt Landschaftsarchitekt Burkhard. Bis es soweit ist, hat auch die SpVgg noch eine Menge zu tun. Der Verein und der Förderverein der SpVgg beteiligen sich nicht nur mit 100.000 Euro an den Kosten, die Mitglieder packen auch selbst mit an und erbringen viel Eigenleistung. Derzeit bauen die Mitglieder die Werbebanden ab.

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Auch neues Vereinsheim geplant

„Unsere alte Vereinshütte werden wir abreißen und eine neue bauen“, verrät Karl-Heinz Silbereis. Auch bei der Sanierung der Tribüne bringen die Vereinsmitglieder Eigenleistung mit ein. „Rund 2000 Arbeitsstunden werden wir von Vereinsseite leisten“, schätzt Silbereis. Jürgen Budde, Vorsitzender des Fördervereins, freut sich über den Start der Bauarbeiten: „Die umfangreiche Sanierung ist ein wichtiges Zeichen. Wir rüsten die SpVgg für die Zukunft.“

Kosten und Stimmen

  • Die neue Sportanlage in Wutöschingen schlägt mit 1,6 Millionen Euro zu Buche. Knapp eine Millionen deckt der Zuschuss des Bundes ab, 100.000 Euro die SpVgg und 500.000 Euro die Gemeinde Wutöschingen.
  • Bürgermeister Georg Eble: Die Zusammenarbeit mit der SpVgg während der Planungsphase war sehr gut und von Harmonie geprägt, was ich sehr schätze. Es gab keine überzogenen Forderungen, dafür konstruktive Vorschläge und Engagement seitens der SpVgg und seinem Förderverein.
  • Karl-Heinz Silbereis und Heiko Kaiser, Vorstände der SpVgg: Nach intensiver Planung und Beratung sind wir jetzt froh, dass die Sanierung der Sportanlage starten kann. Wir werden tatkräftig unterstützen und sind schon dabei, unsere Arbeitseinsätze zu planen.
  • Jürgen Budde, Vorsitzender des Fördervereins SpVgg: Wir sind froh, dass wir die Zukunft der SpVgg mit der neuen Anlage sichern können. Für unseren Verein ist es ein Meilenstein und vor allem für unsere Jugendabteilung ein wichtiger Schritt in die Zukunft.