Weitere Busverbindungen ins Wutachtal wünschen sich Eltern aus Horheim. Mit dem Aufruf, Briefe an den Geschäftsführer Lothar Probst vom Waldshuter Tarifverbund zu senden, engagieren sich Zija und Daria Estrefoski sowie Matthias Ebner aus Horheim für mehr Verstärkerbusse im Wutachtal. Bereits beim Elternabend der Klasse 6b des Klettgau-Gymnasiums Ende September wurde das Thema der Busverbindung angesprochen.

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Morgens haben die Kinder im Wutachtal genügend Möglichkeiten, mit Bussen der Linie 7338 ins Schulzentrum Tiengen zu fahren. Nachmittags gibt es allerdings regelmäßig voll besetzte Busse. „Einmal war es so voll, dass ich gestürzt bin und die anderen über mich drüber gestiegen sind“, erzählt der elfjährige Said Estrefoski. An den nötigen Abstand wegen Corona sei nicht zu denken, trotz Mund-Nasen-Maske fühlt er sich nicht wohl, wenn er mittags nach Horheim zurück fährt.

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Seine Eltern Zija und Daria Estrefosk sind Inhaber der Bäckerei Preiser in Tiengen und können den Sprössling nicht regelmäßig mit dem „Mama-Taxi“ abholen. Da sich am Elternabend auch die anderen Eltern über die zu voll besetzten Busse beklagt hatten, schlug Daria Estrefoski vor, mit einem Elternbrief auf sich aufmerksam zu machen.

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Sie beschreibt in einem freundlichen und persönlichen Brief an Lothar Probst vom Waldshuter Tarifverbund ihr Anliegen: „Die Busse der Linie 7338 sind morgens, besonders im Bereich Schwerzen/Horheim, sowie am Schulzentrum Tiengen gegen 13 Uhr, aber vor allem nach der Mittagsschule um 15.20 Uhr bereits sehr voll belegt.“ Über die coronabedingten „Verstärkerbusse“ freut sie sich, nur werden diese leider nicht vom Schulzentrum Tiengen ins Wutachtal geführt.

Daneben wünscht sie sich, dass für den Schulbeginn ab der zweiten Schulstunde die Busse nicht nur in der Stadtmitte halten, sondern auch noch den kleinen Schlenker zum Schulzentrum machen: „Dieser kleine Umweg würde auch zur Entspannung der 7-Uhr-Busse beitragen.“ Mit Matthias Ebner als Vater der Sechstklässlerin Magdalena wandte sie sich an die Elternvertreter des KGT, Peter Schwanhäußer und Petra Stieber. Peter Schwanhäußer unterstützt das Vorhaben und bat Rektor Manfred Römersperger, den Brief an die Eltern weiterzuleiten: Wir bitten Sie, diesen Brief an andere Eltern aus der betreffenden Region weiterzuleiten, mit der Bitte, diesen Brief in eigenem Namen an Herrn Probst zu senden.

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In einer Rundmail kamen Brief und Bitte am Freitag in den Elternhäusern an. Inzwischen hat Lothar Probst vom Waldshuter Tarifverbund den Eltern von Said Estrefoski versichert, dass derzeit geprüft werde, ob noch weitere corona bedingte Verstärkerbusse eingesetzt werden können. Dies dauert allerdings zwei bis drei Wochen.

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