Nach einem Spendenaufruf im Oktober 2020 für die damals 20-jährige Aleyna Gündogan aus Wutöschingen ist jetzt laut Aussage der jungen Frau eine Spendensumme von knapp 9000 Euro zusammen gekommen. „Ich bin überwältigt von der Hilfsbereitschaft der SÜDKURIER-Leser“, sagt sie.

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Mit der Spendensumme und dem Geld, das sie aus der Aktion Herzenswünsche der Stadt Freiburg und einem Facebook-Aufruf bereits zusammensparen konnte, kann sich die junge Frau, die aufgrund einer pastischen Lähmungen und Versteifungen im Rollstuhl (infantile Zerebralparese) sitzt, nun ihren Herzenswunsch – ein sogenanntes Berkelbike – erfüllen. Kostenfaktor dafür: Rund 13.000 Euro. Mit dem besonderen Fahrgerät, ist es für die Wutöschingerin möglich, mobiler zu sein. „Leider zahlt die Krankenkasse das Berkelbike nicht“, informiert die junge Frau, „weshalb ich auf Spenden angewiesen war.“ Weiter sagt sie: „Das Berkelbike kann direkt an den Rollstuhl angedockt werden, man muss nicht extra umgesetzt werden, um es zu nutzen. Es ist das einzige Fahrrad, mit dem man Arme und Beine gleichzeitig bewegen kann. Es ist ungefähr seit 2017 auf dem Markt und kommt ursprünglich aus Holland“, erzählte Aleyna Gündogan in einem Interview gegenüber dieser Zeitung. Mit dem Handbike mit Fußfunktion können sie dann auch längere Fahrradtouren unternehmen.

Allerdings dauert es laut der jungen Frau noch bis zu sechs Wochen nach Bestellung, bis sie das Berkelbike bekommt. „Dafür muss ich meinen Rollstuhl zu der Firma nach Holland schicken, damit der Adapter für das Berkelbike an meinen Rollstuhl angepasst werden kann. Sobald sie das Berkelbike erhält, will Aleyna Gündogan dieser Zeitung ein Foto schicken. „Ich freue mich, wenn ich dann endlich damit durch die Gegend fahren kann.“