Die Seelsorgeeinheit Klettgau-Wutöschingen hatte für Kinder in den Sommerferien eine Spaßrallye zum Kennenlernen des großen Gemeindegebietes veranstaltet. Nun hat die Abschlussveranstaltung stattgefunden, bei der Preise verteilt wurden.

Die Preisverleihung fand auf dem Kirchplatz in Schwerzen statt. Gemeindereferentin Marita Durek und ihr Team hatten alles organisiert: „Es gab 40 Rückläufe, davon waren 38 richtig und komplett ausgefüllt. Das ist sehr viel, denn es war eine umfangreiche Rallye“, freute sich Durek im Gespräch mit unserer Zeitung.

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Mit Stationen in neun Orten der Seelsorgeeinheit war die Sommerrallye anspruchsvoll, auch auf sportlichem Gebiet. Neben der Initiatorin Durek waren vor allem die Frauen aus dem Klettgauer Teil der Seelsorgeeinheit bei den Planungen beteiligt. Überaus engagiert zeigen sich die Helfer im Jahresreigen in ihrem jeweiligen Dorf. Verlost wurden zehn Preise, allerdings waren die Gewinner nicht anwesend. Neben zwei Taschenlampen für nächtliche Abenteuer gab es Gutscheine der örtlichen Betriebe für die fleißigen Teilnehmer, die alle Lösungen gefunden hatten.

Heimatkunde

Laufzettel für die neun Orte lagen in den jeweiligen Kirchenhäusern aus und forderten die Teilnehmer gewaltig. Nebenbei lernten sie ihre Heimat kennen. Das Westfenster der Sembergkapelle in Schwerzen war früher eine Schießscharte aus dem alten Willmendinger Schloss, ein steinerner Ständer für eine Wasserkaraffe oder ein Fenster aus einem alten Gefängnis – für die richtige Antwort von drei Möglichkeiten mussten die jüngsten Teilnehmer auch ab und an die Erwachsenen fragen. Richtig hier ist die erste Antwort: Pfarrer i.R. Karl Boll erzählt gerne die Geschichte um die Sembergkapelle.

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Einen Busfahrplan lesen oder die Anzahl der Satellitenschüsseln beim Willmendinger Schloss herauszufinden, gehörte ebenso mit dazu, wie die Häufigkeit der Briefkastenleerung nachzuschauen. Manches ist bereits als Wissen im Hinterkopf, wie die Frage, ob ein Krug, ein Kelch oder ein Eimer den Brunnen vor dem Gasthaus Adler in Schwerzen ziert.

Der Platz mit der Statue des heiligen Nepomuk ist der ideale Treffpunkt für Verabredungen in Horheim. Die Anzahl der Schlüssel auf dem Wappen im Sockel, das Alter des Horheimer Feuerwehrgerätehaus, die Anzahl der Sterne in den Fenstern des Kindergartens „Sternenfänger“ oder ein Blick in die kleine Kapelle der Dorneckstraße werden im Alltag weniger beachtet, während der Sommerferien hatte jeder Zeit dafür und erlangte so zusätzliches Wissen aus den neun Dörfern.

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