Mit einem festlichen Freiluft-Gottesdienst anlässlich des Patroziniums Maria Magdalena wurde der Abschied von Vikar Stefan Jaskolla in Wutöschingen gefeiert. Den 17. Sonntag im Jahreskreis widmete Vikar Stefan Jaskolla der ersten Apostelin, gleichzeitig verwob er die Predigt mit seinem bevorstehenden Umzug nach Rastatt: „Was hat Bestand? Was bleibt? Das Gleichnis vom Schatz, von der Perle und dem Fischernetz (Matthäus 13,44-52) hatte er den Worten Zufall, Plan und Entscheidung gegenübergestellt. Die Schlussfolgerung lautete: „Ja, wir bleiben, wir machen weiter, wir haben Mut und zeigen Trotz“, womit auch die aktuelle Situation der Corona-Pandemie angesprochen wurde.

Etwas Besonderes zum Abschied

Denn trotz der Hygieneauflagen und dank des sommerlichen Wetters konnte die Eucharistiefeier als eine der gelungensten Feiern in der Geschichte der Pfarrei eingehen. Das Lied „Wir tragen eines Menschen Namen“, sang der Vikar solistisch in allen drei Strophen. Zur Verabschiedung hatte sich das Gemeindeteam etwas besonderes ausgedacht zusammen mit dem Vikar: Eine Spende ging an die Hilfsorganisation „Stern der Hoffnung“, für den Vikar gab es als unentgeltliches Abschiedsgeschenk ein Bild der Künstlerin Ursula Hilchenbach aus Horheim.

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Gemeindereferentin Marita Durek sprach ihren Dank aus dafür, dass Stefan Jaskolla im Rahmen seiner fünfjährigen Vikarszeit erst nach drei statt nach ursprünglich zwei Jahren die Seelsorgeeinheit Klettgau-Wutöschingen verlässt. Er war nach dem Abschied von Pfarrer Thomas Mitzkus im Oktober geblieben und hatte die Kirchengemeinschaft durch die unruhige Zeit begleitet. In seinen Dankesworten nach dem Gottesdienst sprach Vikar Stefan Jaskolla die vielen Gruppen an, die zum Gelingen beigetragen hatten.

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Pfarrer Thomas Denoke aus der Seelsorgeeinheit Meersburg war in seine alte Heimat Wutöschingen gereist und las das Evangelium. Das Helferteam hatte bereits um sechs Uhr in der Frühe bangend nach dem Wetter geschaut, die vielen Ministranten erhielten ein Dankeschön ebenso wie die Gestalter des Blumenschmucks. Der Kirchenchor Wutöschingen neben dem Altarbereich wurde unterstützt von Markus Florian am Klavier. Der Musikverein Wutöschingen hatte mit den 72 Musikern den kompletten Kirchplatz belegt und eröffnete den Gottesdienst mit den vollen Klängen der „Fanfare Festive“ von Michael Geissler. Die Solostücke mit den Solisten Volker Triebs (Flügelhorn), Bianca Bächle (Oboe) und Elisa Süß (Saxophon) erklangen klar und sicher wie vor der Probenpause. Im Anschluss gab es ein Platzkonzert, dem die vielen Kirchenbesucher auf Abstand gerne lauschten.