Mit einem neuen Vorstand startet der Männergesangverein Liederkranz Wutöschingen nach der Corona-Pause durch. Eine Satzungsänderung ermöglicht in der Zukunft geteilte Vorstandswahlen.

Mit einem frohen Lied eröffneten die knapp 20 Männer die Hauptversammlung. Die vergangenen zwei Jahre seit der Hauptversammlung im April 2019 gingen nicht spurlos am Verein vorbei, in 18 Monaten starben fünf ehemalige Sänger und sechs Passivmitglieder. Besonders schmerzlich war der Tod von Walter Hoferer im Januar, der Ehrenmitglied und aktiver Sänger war. Der Vorsitzende Conny Schlegel und Dirigent Bruno De Conto haben geheiratet, August und Angelika Ebner feierten goldene Hochzeit.

Wahlen

Der Vorstand ließ sich komplett austauschen, gewählt wurden Vorsitzender Bruno De Conto, Stellvertreter Wolfgang Tiefert, Kassierer Franz-Josef Stadler, Schriftführer Fritz Bär sowie die Beisitzer Gerhard Lanzer, Michael Güntert (Probenstatistik), Hartwig Strauch, Erich Kaiser, Manfred Boll und die Kassenprüfer und Notenwarte Gerhard Lanzer und Klaus Nägele. Verabschiedet aus dem Vorstand wurden Vorsitzender Conny Schlegel, Stellvertreter August Ebner, Kassierer Rolf Jehle und Schriftführer Josef Brogle.

Satzungsänderung

Gemäß der Satzungsänderung werden ab 2022 der Stellvertreter und Schriftführer für zwei Jahre gewählt, damit es jährlich an der Hauptversammlung geteilte Wahlen gibt. Außerdem soll bei der Auflösung des Vereins das Geld nicht ewig, sondern zehn Jahre von der Gemeinde verwaltet werden, bis und falls es einen neuen Gesangverein im Ortsteil Wutöschingen gibt.

Neue Leitung

Während seiner 14 Jahre als Vorsitzender hatte Conny Schlegel für eine volle Alemannenhalle bei Konzerten des MGV Liederkranz Wutöschingen gesorgt, hielt August Ebner dankend fest. Für Bruno De Conto gab es einen Feigenbaum zum Dank für den Verzicht auf das Dirigentenhonorar während der Lockdowns. Als neugewählter Vorsitzender und Dirigent in Personalunion verkündete Bruno De Conto, mit einer musikalischen Fusion mit dem MGV Geißlingen während einer Probezeit für neue Sänger zu sorgen. Auch hielt er fest, dass er sein Amt nur für zwei Jahre anstrebt. Danach sollen die beiden Posten wieder von zwei Personen besetzt werden. Bürgermeisterstellvertreterin Annette Maier war voll des Lobes für den Verein, der vergangenes Jahr sein 100-jähriges Bestehen gefeiert hätte.