Der Gemeinderat Eggingen hat in seiner ersten öffentlichen Sitzung des Jahres den Haushaltsplan 2021 ohne Gegenstimmen verabschiedet. Aufgrund der Corona-Pandemie war die Dezember-Sitzung kurzfristig abgesagt worden, in der die Vorberatung hätte erfolgen sollen. Rechnungsamtsleiterin Renate Baumgartner bat darum, ohne Vorberatung in der Januar-Sitzung den Beschluss zu fassen. Der Grund sei die zeitliche Befristung der Förderanträge für den Gerätewagen Logistik der Feuerwehr, welche bis Ende Januar gestellt werden müssen. Die Gemeinderäte hatten keine Einwände gegen das Vorgehen.

Die finanzielle Situation der Gemeinde

Im Jahr 2021 wird ein Minus von 276.213 Euro als ordentliches Ergebnis veranschlagt. Zum Vergleich: Im Vorjahr 2020 war es ein Minus von 122.239 Euro. Dieses Minus berechnet sich aus den Erträgen von 3.865.856 Euro (2020: 3.932.230 Euro) und den Aufwendungen 4.142.069 Euro (2020: 4.054.469 Euro).

Das sagen die Gemeinderäte

Im Vorfeld hatte es Kritik wegen mangelnder Beförderungsmöglichkeiten der Feuerwehrleute im Einsatzfall gegen. In Anwesenheit des Kommandanten Martin Büche und weiterer Feuerwehrmänner nutzte Gemeinderat Holger Albicker die Gelegenheit, nachzuhaken. Man war sich einig, lieber jetzt den GW-L2 zu beantragen mit Zuschussmöglichkeit, als länger zu warten und später einen Mannschaftstransportwagen zu ordern. Denn immerhin dauert die Lieferzeit etwa 15 Monate. „Der GWL kann pendeln zwischen Gerätehaus und Einsatzort“, erläuterte Kommandant Martin Büche.

Das könnte Sie auch interessieren

Gemeinderat Christian Schmutz regte an zu überdenken, ob die Antennenanlage für das Neubaugebiet „Rosenäcker„ tatsächlich benötigt wird: „Die meisten nutzen ja eher das Internet.“ Bürgermeister Karlheinz Gantert wies darauf hin, dass die Schweizer Sender nur über die Antenne zu empfangen seien und mancher Bürger Wert auf deren Empfang lege. Dennoch soll abgeklärt werden, wie groß die tatsächliche Nutzung der Antennenanlage ist.

Tablets für die Schule

Gemeinderat Markus Baumann interessierte sich für die Kosten der Digitalisierung an der Schule. Diese betragen 50.000 Euro, es gebe knapp 20.000 Euro Zuschuss aus dem Digitalpakt, erläuterte der Bürgermeister. Angeschafft würden 25 Tablets für Schüler, vier Bildschirme, sechs Lehrer-Tablets sowie ein Wagen zur Aufbewahrung und Aufladung.

Das könnte Sie auch interessieren